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Amerikanische Banken sehen derzeit einen erneuten starken Anstieg der Einlagenflucht. Laut einem neuen Update des Federal Reserve Economic Data (FRED) Systems flogen vom 5. bis zum 12. Juli genau 78 Milliarden Dollar von amerikanischen Bankkonten. Dieser Exodus des Kapitals folgte auf eine Periode von zwei Wochen relativer Stabilität im System.
Es scheint, dass die amerikanischen Banken den Druck der höheren Zinsen zu spüren beginnen, da auch sie zunehmend höhere Zinsen anbieten. Der CEO von JPMorgan Chase, Jamie Dimon, warnt sogar die Aktionäre der Bank vor der Notwendigkeit, höhere Zinsen anzubieten, um eine weitere Kapitalflucht zu verhindern.
Das bedeutet natürlich, dass die Banken weniger Gewinn machen werden. Der Analyst von Autonomous Research, Brian Foran, sagt, dass die Warnung von Dimon einen klaren „justiert eure Erwartungen“ Moment für die Banken markiert, nachdem die Gewinne der gesamten Branche im zweiten Quartal gigantisch waren.
Amerikanische Banken bereiten sich derzeit auch auf einen massiven Rückgang des kommerziellen Immobilienmarktes vor. Immer mehr Menschen arbeiten aus der Ferne oder in einer hybriden Arbeitsumgebung, was zu einem geringeren Bedarf an Bürogebäuden führt.
Ein kürzlich erschienener Bericht von S&P Global Market Intelligence zeigte, dass 576 amerikanische Banken zu stark im kommerziellen Immobiliensektor engagiert sind. Im Vergleich zum Vorjahr ist diese Exposition sogar um 30 Prozent gestiegen.
In dieser Hinsicht scheint dies ein potentielles Rezept für eine neue Episode in der amerikanischen Bankenkrise zu sein. Das vorherige Kapitel in dieser Seifenoper war für Bitcoin sicherlich keine negative Erfahrung.
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