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Die US-Futures notieren am Freitagmorgen im Minus, während Anleger auf den wichtigen Arbeitsmarktbericht für Mai warten. Die Futures auf den S&P 500 verloren etwa 0,56 Prozent, während der Nasdaq 100 fast ein Prozent nachgab.
Damit scheint die Wall Street nach einem auffälligen Handelstag eine Pause einzulegen. Der Dow Jones schloss am Donnerstag 874 Punkte höher, ein Gewinn von 1,73 Prozent und damit ein neues Rekordhoch. Auch der S&P 500 endete im Plus mit einem Zuwachs von 0,41 Prozent. Die technologieorientierte Nasdaq konnte jedoch nicht profitieren und schloss leicht im Minus.
Diese unterschiedlichen Entwicklungen deuten darauf hin, dass Anleger ihr Kapital innerhalb des Marktes neu ausrichten. Während viele Technologieaktien unter Druck standen, floss Kapital vermehrt in traditionellere Sektoren. Solche Rotationen sind häufig zu beobachten, wenn Anleger unsicher über die wirtschaftlichen Aussichten und die zukünftige Zinspolitik der Federal Reserve sind.
Die Nasdaq stand unter Druck durch Gewinnmitnahmen in Technologieaktien. Nach der enormen Rally im Bereich KI, Chips und Hardware suchen Anleger vorübergehend in anderen Marktsegmenten Zuflucht.
Charles Kantor von Neuberger Wealth sieht darin keinen Nachteil. Viele Anleger wollten, dass die Rally sich verbreitert. Es geht jedoch weniger um eine Rotation weg von den „Magnificent Seven“, sondern vielmehr um Umschichtungen aus Chipausrüstung, Hardware und KI-Infrastruktur.
Laut ihm bleibt die Nachfrage nach Rechenkapazität und Rechenzentren bis 2030 ein starker Faktor. Kurzfristig könnte es zwar anfällig sein, doch die langfristige Geschichte rund um KI ist noch nicht verschwunden.
Nach Börsenschluss fiel vor allem Lululemon auf. Die Aktie fiel um 11 Prozent, nachdem das Sportunternehmen seine Umsatz- und Gewinnerwartungen gesenkt hatte.

Das ist relevant, da es erneut Fragen zum amerikanischen Verbraucher aufwirft. In den vergangenen Monaten hielten höhere Einkommen und starke Aktienmärkte den Konsum relativ stabil. Doch bei einigen konsumorientierten Unternehmen wird der Druck sichtbar.
Am Freitag erscheint der offizielle und wichtige Arbeitsmarktbericht für Mai. Ökonomen rechnen mit 80.000 neuen Stellen. Das wäre deutlich weniger als der Durchschnitt von 150.000 in den beiden Vormonaten. Die Arbeitslosenquote wird voraussichtlich auf dem historisch niedrigen Niveau von 4,3 Prozent bleiben.
Für die US-Notenbank ist diese Zahl von Bedeutung. Ein schwächerer Arbeitsmarktbericht könnte den Druck auf die Zentralbank verringern und die Wahrscheinlichkeit für Zinssenkungen später im Jahr erhöhen. Ein stärkerer Wert könnte jedoch bedeuten, dass die Wirtschaft noch zu heiß läuft, was die Fed zu Vorsicht mahnen würde.
Für die Finanzmärkte wünschen wir uns ein ausreichendes Stellenwachstum, um eine Rezession zu vermeiden, aber nicht so viel, dass die Zinsängste zurückkehren.
Auch die Geopolitik bleibt bedeutend. Donald Trump erklärte, dass er „geehrt“ wäre, den iranischen Führer Ayatollah Mojtaba Khamenei zu treffen, wenn dies zu einem Abkommen führen könnte.
Der Konflikt zwischen den USA und Iran zieht sich inzwischen seit vier Monaten hin. Es gibt ein fragiles Waffenstillstandsabkommen, aber die Lage bleibt angespannt. Jede neue Eskalation könnte die Ölpreise erneut in die Höhe treiben und damit die Inflationssorgen verstärken.
Für Aktien ist ein Abkommen mit Iran deshalb wichtig. Niedrigere Ölpreise könnten den Zentralbanken mehr Spielraum geben und den Druck auf die Verbraucher verringern.
Der KI-Hype scheint kein Ende zu nehmen, doch wie viel Wert schafft die Technologie tatsächlich? Diese Frage wird derzeit untersucht.
Elon Musks SpaceX geht nächste Woche an die Börse, erfüllt aber nicht die Voraussetzungen für eine Aufnahme in den S&P 500.
Die Friedensgespräche zwischen den USA und Iran stagnieren, nachdem die Hisbollah den Waffenstillstand abgelehnt hat. Diese Woche flammte die Gewalt wieder auf.
Krypto-Analyst Steph Is Crypto entwirft drei Szenarien für XRP. 1.000 XRP könnten bis zu 24.000 Dollar erreichen.
Bankexperte CharuSan prognostiziert einen XRP-Kursanstieg auf 300 Dollar, sollten große Banken Ripples ODL-System nutzen.
Krypto-Analyst Remi Relief sieht den XRP-Kurs auf 1.200 bis 1.700 Dollar steigen. In einem Krisenszenario seien sogar 10.000 Dollar möglich.