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Die US-Börsenfutures notieren am Dienstagmorgen niedriger, nachdem Technologieaktien am Montag erneut unter Druck gerieten. Futures auf den S&P 500 fielen um 0,23 Prozent, während Nasdaq 100-Futures 0,46 Prozent verloren.

Diese Bewegung folgt auf eine schwache Sitzung der großen Technologieindizes. Der S&P 500 sank am Montag um 0,07 Prozent und der Nasdaq Composite verlor 0,51 Prozent, womit beide Indizes den zweiten Tag in Folge im Minus schlossen.

AI-Aktien unter Druck

Vor allem Aktien, die von der KI-Rally profitierten, standen unter Druck. Der Verkaufsdruck begann bei Herstellern von Speicherchips. Seagate verlor fast 7 Prozent, nachdem CEO Dave Mosley auf einer JPMorgan-Konferenz warnte, dass der Bau neuer Fabriken einfach zu lange dauern würde.

Diese Bemerkung schürte die Sorge, dass Unternehmen Schwierigkeiten haben könnten, der enormen Nachfrage aus dem Bereich der künstlichen Intelligenz gerecht zu werden. Auch Micron Technology fiel um fast 6 Prozent, während andere KI-bezogene Aktien ebenfalls Boden verloren.

Micron gaat wederom onderuit.
Micron stürzt erneut ab. Quelle: Google Finance

Das ist bemerkenswert, da gerade dieser Bereich des Marktes die Rally in den vergangenen Monaten getragen hat. Der S&P 500 und der Nasdaq erreichten noch in der vergangenen Woche neue Rekordstände, vor allem durch die Begeisterung für KI, Chips und Rechenzentren.

Rally zeigt Ermüdungserscheinungen

Laut Kevin Gordon vom Schwab Center for Financial Research ist der Markt inzwischen stark gedehnt. Der steile Anstieg seit dem Tiefpunkt im März wird sich seiner Meinung nach nicht so einfach wiederholen lassen.

Das passt zum aktuellen Bild. Anleger sind langfristig positiv gegenüber KI eingestellt, aber nach den starken Kursgewinnen sind die Erwartungen hoch. Daher können Enttäuschungen oder vorsichtige Kommentare von Unternehmen schnell zu Gewinnmitnahmen führen.

Der Markt scheint sich also nicht unbedingt in eine neue Richtung zu bewegen, wird aber empfindlicher gegenüber Enttäuschungen.

Iran bleibt Risikofaktor

Auch geopolitisch spielt weiterhin eine Rolle. Donald Trump erklärte am Montag auf Truth Social, dass er einen geplanten Angriff auf den Iran abgesagt habe, nachdem ihn die Führer dreier regionaler Mächte gebeten hatten zu warten.

Diese Nachricht brachte zwar eine gewisse Erleichterung, löst jedoch die Unsicherheit im Nahen Osten nicht auf. Solange die Spannungen bestehen, bleiben Ölpreise, Inflationserwartungen und Risikobereitschaft anfällig für neue Schlagzeilen.

Neue Zahlen erwartet

Am Dienstag schauen Anleger auf die Quartalszahlen von unter anderem Home Depot, Eagle Materials und Amer Sports. Zudem wird die Zahl der vorläufigen Hausverkäufe im April veröffentlicht.

Für die Märkte wird vor allem entscheidend sein, ob die Schwäche im Technologiebereich vorübergehend ist oder ob Anleger nach der Rekordrally breiter Gewinne mitnehmen werden.

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