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Der AEX-Index eröffnete am Mittwochmorgen tiefer bei rund 928 Punkten, machte die Verluste jedoch rasch wett. Gegen Mittag notiert der Index wieder leicht im Plus bei etwa 932 Punkten. Die Stimmung bleibt jedoch abwartend. Anleger halten den Atem an vor mehreren wichtigen Ereignissen, die heute und heute Abend die Märkte aufmischen könnten.
Der wichtigste Moment des Tages kommt spät am Abend, wenn Nvidia seine Quartalszahlen vorlegt. Analysten rechnen im dritten Quartal im Schnitt mit einem Umsatz von 54,83 Milliarden US-Dollar, was einem Plus von 56 Prozent gegenüber dem Vorjahr entspricht. Der Gewinn je Aktie wird auf 1,25 US-Dollar geschätzt – ebenfalls ein Zuwachs von 54 Prozent.
Die Messlatte liegt extrem hoch, was das Risiko einer negativen Überraschung erhöht. Gleichzeitig zeigt der Prognosemarkt Polymarket, dass Anleger erstaunlich optimistisch sind: Dort wird aktuell eine Wahrscheinlichkeit von über 92 Prozent eingepreist, dass Nvidia die Erwartungen übertrifft. Dieser Optimismus steht im Kontrast zur jüngsten Nervosität am Techmarkt, unterstreicht aber, wie groß das Vertrauen in Nvidias KI-Dominanz ist.

Da Nvidia inzwischen eine Marktkapitalisierung von rund 4,4 Billionen US-Dollar hat und in nahezu jedem Portfolio steckt, könnte die Reaktion auf die Zahlen die weltweite Börsenstimmung maßgeblich bestimmen. Auch der Ausblick von CEO Jensen Huang wird genau beäugt – insbesondere seine Sicht auf den Auftragseingang, das Tempo der KI-Investitionen und die Chip-Pläne für 2026.
Die endgültigen Inflationsdaten für den Euroraum wurden mit 2,1 Prozent im Jahresvergleich bestätigt – ein leichter Rückgang gegenüber September. Damit nähert sich der Wert dem Ziel der Europäischen Zentralbank stark an. Die Kerninflation, die unter anderem Energie und Lebensmittel ausklammert, verharrt jedoch hartnäckig bei 2,4 Prozent.
Für den Markt ist das ein gemischtes Signal. Die Gesamtinflation deutet auf eine weitere Normalisierung hin und könnte Spielraum für künftige Zinssenkungen eröffnen. Die höhere Kerninflation könnte die EZB jedoch bremsen. Der AEX-Index reagiert entsprechend verhalten und bewegt sich ohne klare Richtung.
Heute Abend werden die Protokolle der jüngsten Sitzung der Federal Reserve veröffentlicht. Der Markt rechnet nicht mehr fest mit einer Zinssenkung im Dezember. Die Wahrscheinlichkeit ist inzwischen gesunken auf unter 50 Prozent, nachdem sie vor einem Monat noch bei über 90 Prozent lag. Die Protokolle sind daher entscheidend, um zu erkennen, wie uneinig die Fed derzeit ist und ob die Entscheidungsträger größere Sorgen bei Inflation und Arbeitsmarktdaten sehen.
Ein hawkisher Ton könnte den Techsektor erneut unter Druck setzen. Eine mildere Botschaft könnte dagegen bis zum Wochenausklang etwas Luft verschaffen – dann wird auch der verschobene US-Arbeitsmarktbericht nachgereicht.
Im AEX sticht UMG mit einem Plus von rund 4 Prozent hervor. Prosus gibt dagegen 1 Prozent nach, belastet von anhaltender Unruhe um chinesische Tech-Konzerne. AkzoNobel hat erneut einen schweren Tag, nachdem die Aktie gestern bereits wegen der angekündigten Fusion mit Axalta stark unter Druck geraten war.
In Europa fällt Rheinmetall positiv auf. Auf dem Kapitalmarkttag präsentierte das Unternehmen ambitionierte Wachstumsziele, darunter ein Umsatzziel von 50 Milliarden Euro für 2030 und neue Sparten für Luftverteidigung und Marine. Die Aktie steigt um rund 3 Prozent.
Der AEX-Index bewegt sich heute relativ ruhig – das kann sich jedoch schnell ändern. Mit Eurozonen-Inflation, Fed-Protokollen und den Nvidia-Zahlen an nur einem Tag haben Anleger reichlich Stoff für Reaktionen. Morgen folgt zudem der verschobene US-Arbeitsmarktbericht.
Die USA sichern eine Passage durch die Straße von Hormuz und wehren iranische Angriffe ab, während die Spannungen in der Region weiter zunehmen.
Kryptowerte erlebten am Montag Kursanstiege. Circle legte um 18 Prozent zu und Coinbase um 7 Prozent, bedingt durch Fortschritte bei der Clarity Act und Bitcoin-Preisen über 80.000 Dollar.
Die Marktteilnehmer ignorieren zunehmend die Iran-Konflikte, während die Quartalszahlen börsennotierter Unternehmen die Kurse bestimmen.
Der Analyst Crypto Dyl News spricht sich für ein XRP-Kursziel von 10.000 Dollar aus. Statt der Einführung im Einzelhandel soll die Integration in Bankensystemen entscheidend sein.
Der XRP-Kurs trifft wiederholt auf Widerstand bei 1,50 Dollar. Steigende Bestände auf Binance deuten auf anhaltenden Verkaufsdruck trotz institutioneller Nachfrage hin.
Der XRP-Kurs verharrt bei etwa 1,40 US-Dollar, da Trader vor allem mit seitlichen Bewegungen rechnen und ein Durchbruch laut Daten vorerst ausbleibt.