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Nvidia-Chef Jensen Huang sieht im jüngsten Ausverkauf von Technologiewerten keinen Grund zur Panik. Seiner Ansicht nach bietet der Kursrückgang Anlegern, die an die Zukunft der künstlichen Intelligenz (KI) glauben, eine Chance.
Diese Aussagen kommen zu einem Zeitpunkt, an dem Technologiewerte weltweit unter Druck stehen. Besonders Unternehmen, die von der KI-Euphorie profitiert haben, mussten starke Rückschläge hinnehmen. Huang ist jedoch überzeugt, dass der Aufstieg der KI erst am Anfang steht.
Der südkoreanische Kospi-Index fiel am Montag stark, da Anleger Gewinne mitnahmen, die sie mit KI-bezogenen Aktien erzielt hatten. Auch US-Technologieunternehmen erlitten am Freitag Rückschläge, da Befürchtungen über mögliche Zinserhöhungen aufkamen.
Während eines Besuchs in Seoul wurde Huang zu den Turbulenzen auf den Finanzmärkten befragt. Laut dem Nvidia-Chef ändern die jüngsten Verkaufswellen nichts an den fundamentalen Aussichten der Branche.
„Wir stehen am Anfang. Egal, was mit dem Aktienmarkt passiert ist: Sie sollten sich freuen, denn jetzt können Sie zu einem reduzierten Preis kaufen“, sagte Huang zu Reportern.
Seiner Meinung nach befindet sich die Welt noch in einer frühen Phase des Aufbaus der KI-Infrastruktur. Diese Entwicklung soll letztlich die Grundlage für eine Wirtschaft bilden, in der KI eine zentrale Rolle spielt.
Neben seiner optimistischen Botschaft für Anleger verkündete Nvidia am Montag auch eine neue Partnerschaft.
So hat das Unternehmen eine mehrjährige Vereinbarung mit SK Hynix zur Entwicklung künftiger Generationen von Speicherchips für KI-Anwendungen geschlossen. Der Deal stärkt die Position des südkoreanischen Chipherstellers im Wettbewerb mit Samsung Electronics.
Die Aktien von SK Hynix erholten sich teilweise von ihren vorherigen Verlusten, nachdem der südkoreanische Präsident Lee Jae Myung äußerte, dass der heimische Aktienmarkt weiterhin unterbewertet sei.
Huang zählt seit Jahren zu den überzeugten Verfechtern der KI. Er erwartet, dass die Technologie große Teile der Weltwirtschaft verändern und die Nachfrage nach Chips, Servern und Rechenzentren erheblich steigern wird.
Laut dem Nvidia-Chef steht eine Entwicklung mittlerweile fest.
„Es steht fest, dass KI zur Infrastruktur der Welt wird, genauso wie das Internet zur Infrastruktur der Welt wurde.“
Diese Vision erklärt auch, warum Nvidia trotz der jüngsten Kursschwankungen weiter in neue Chiptechnologien investiert. Laut Huang steht das größte Wachstum der KI-Revolution noch bevor.
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