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Michael Saylor deutet erneut auf einen Bitcoin-Kauf durch Strategy hin. Am Sonntag veröffentlichte er auf X das bekannte Diagramm, das alle Bitcoin-Käufe des Unternehmens als Punkte zeigt. Dazu schrieb er: „Ein guter Zeitpunkt, um mehr Punkte hinzuzufügen.“

Für die Anhänger von Saylor ist dies mittlerweile ein vertrautes Signal. Er teilt dieses Diagramm oft kurz bevor Strategy einen neuen Kauf bekanntgibt. Obwohl das Unternehmen noch nichts offiziell bestätigt hat, gehen viele Anleger davon aus, dass erneut Bitcoin zum Bestand hinzugefügt wurde. Sollte dies tatsächlich der Fall sein, dürfte am Montagnachmittag mehr Klarheit darüber herrschen.

Geschäftsführer bestätigt die Botschaft

Auch Strategy-Geschäftsführer Phong Le meldete sich zu Wort. In einer Reaktion auf Saylors Beitrag betonte er, dass der Kurs des Unternehmens unverändert bleibe.

„Unsere Strategie ist einfach: Wir wollen die Anzahl der Bitcoin und die Menge an Bitcoin pro Aktie langfristig weiter steigern“, schrieb Le. „Gerüchte, die das Gegenteil behaupten, sind nichts als Gerüchte.“

Mit dieser Botschaft scheint Le Spekulationen über eine mögliche Kursänderung direkt im Keim zu ersticken. Die Äußerungen kommen zu einem bemerkenswerten Zeitpunkt, da Strategy in der vergangenen Woche erneut im Fokus von Anlegern und Analysten stand.

Verkauf von 32 Bitcoin sorgte für Unruhe

Die Unruhe entstand, nachdem Strategy am vergangenen Montag bekannt gab, 32 Bitcoin verkauft zu haben, im Wert von etwa 2,5 Millionen Dollar. Es war das erste Mal seit 2022, dass das Unternehmen einen Teil seiner Bitcoin-Reserven veräußerte.

Obwohl der Verkauf im Vergleich zum gesamten Bestand von über 843.000 Bitcoin vernachlässigbar ist, zog die Transaktion sofort die Aufmerksamkeit der Anleger auf sich. Strategy gilt seit Jahren als einer der größten und konstantesten Käufer von Bitcoin. Jeder Verkauf, so klein er auch sein mag, wird daher genau beobachtet.

Einige Marktteilnehmer befürchteten, dass der Verkauf ein Vorbote für weitere Transaktionen in der Zukunft sein könnte. Es wurde spekuliert, dass Strategy möglicherweise Bitcoin verkaufen müsste, um Dividendenausschüttungen zu finanzieren oder zusätzlichen finanziellen Spielraum zu schaffen, falls sich die Marktbedingungen weiter verschlechtern.

Diese Sorgen wurden weiter angeheizt, als der Bitcoin-Kurs am Freitag kurz unter die Grenze von 60.000 Dollar fiel, den niedrigsten Stand seit Oktober 2024. Gerade in solchen Momenten beobachten Anleger die Aktionen großer Marktakteure wie Strategy besonders genau.

Auch Vorstände verkaufen Aktien

Die Aufmerksamkeit verstärkte sich durch neue Dokumente bei der amerikanischen Börsenaufsicht SEC. Daraus ging am Freitag hervor, dass zwei Führungskräfte von Strategy zusammen Aktien im Wert von etwa 15 Millionen Dollar verkaufen wollen.

Geschäftsführer Phong Le kündigte einen geplanten Verkauf von etwa 11,1 Millionen Dollar an. Finanzvorstand Andrew Kang gab an, Aktien im Wert von etwa 3,9 Millionen Dollar verkaufen zu wollen. Laut den Dokumenten handelt es sich um Aktienpakete, die kürzlich verfügbar geworden sind.

Dadurch entsteht ein auffälliger Kontrast. Während Saylor öffentlich auf neue Bitcoin-Käufe hinzudeuten scheint, machen zwei Vorstände Pläne bekannt, eigene Aktien zu verkaufen. Anleger werden daher besonders aufmerksam auf die mögliche Ankündigung von Strategy am Montagnachmittag achten.

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