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Nvidia-Anleger erhielten diese Woche erfreuliche Nachrichten bei den Quartalszahlen: Der Chipgigant erhöht seine Dividende um satte 2.400 Prozent. Ein Mann profitiert besonders davon: der CEO Jensen Huang. Seine jährliche Dividendenzahlung steigt um 780 Millionen Dollar.

Von 32 Millionen auf 812 Millionen pro Jahr

Huang, der CEO des Chipherstellers, besitzt etwa 812 Millionen Nvidia-Aktien. Beim bisherigen Satz von 0,01 Dollar pro Aktie und Quartal verdiente er etwa 8 Millionen Dollar alle drei Monate. Mit der neuen Dividende von 0,25 Dollar pro Aktie steigt dieser Betrag auf 203 Millionen Dollar.

Auf Jahresbasis erhöht sich sein Dividendeneinkommen von 32 Millionen auf 812 Millionen Dollar. Eine Steigerung um 780 Millionen Dollar, ohne dass der Nvidia-Chef eine einzige Aktie verkaufen muss.

Die jährliche Dividendenrendite steigt von mageren 0,018 Prozent auf etwa 0,5 Prozent. Das klingt immer noch bescheiden, liegt jedoch daran, dass der Nvidia-Kurs in den letzten Jahren stark gestiegen ist.

Die großzügige Ausschüttung spiegelt das Vertrauen in die Zukunft wider. Finanzchefin Colette Kress äußerte es so: „Angesichts unseres Vertrauens in die langfristigen Aussichten für den freien Cashflow und unseres Engagements, unseren Erfolg mit den Aktionären zu teilen, erhöhen wir unsere Quartalsdividende.“

Erneut übertraf Nvidia die Erwartungen der Analysten mit den aktuellen Geschäftszahlen. Der Umsatz belief sich auf 81,62 Milliarden Dollar und lag damit deutlich über den erwarteten 78,86 Milliarden. Der Gewinn je Aktie betrug 1,87 Dollar im Vergleich zu einer Konsensschätzung von 1,76 Dollar.

Besonders die AI-Datenzentrumsparte boomte: Sie verdoppelte sich auf 75,2 Milliarden Dollar Umsatz und macht 92 Prozent der gesamten Verkäufe aus.

Gleichzeitig mit der Dividende kündigte Nvidia ein gigantisches Rückkaufprogramm im Wert von 80 Milliarden Dollar an. Damit kauft das Unternehmen eigene Aktien zurück, um den Anlegern zusätzlichen Wert zu bieten.

Kurs bleibt hinter Konkurrenten zurück

Trotz der glänzenden Zahlen hinkt der Nvidia-Kurs in diesem Jahr der Konkurrenz hinterher. Die Aktie liegt 2026 mit knapp unter 20 Prozent im Plus.

Konkurrenten wie Advanced Micro Devices (AMD) und Intel verzeichneten in diesem Jahr mit jeweils 100 und 202 Prozent einen deutlich größeren Gewinnsprung. Langfristig bleibt Nvidia jedoch unangefochtener Spitzenreiter: Seit der Veröffentlichung von ChatGPT und dem Beginn des KI-Booms ist die Aktie um über 1.400 Prozent gestiegen.

Huang sieht unterdessen auch neue Wachstumstreiber. Das Unternehmen identifizierte eine Umsatzchance von 200 Milliarden Dollar für seine Vera-Prozessoren, eine neue Generation von CPUs, die laut Wall Street die nächste große Säule des KI-Wachstums sein könnte.

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