Newsbit als Quelle wählen
Sieh unsere Artikel öfter ganz oben in Google News und Top Stories. Einmal einstellen, immer zuerst informiert.
Der Bitcoin (BTC)-Kurs hat sich seit dem Rekordhoch im Oktober letzten Jahres nahezu halbiert. Somit lässt sich nicht mehr leugnen, dass wir uns in einem Bärenmarkt befinden. Dies zeigt sich auch an der wachsenden Anzahl Coins, die derzeit mit Verlust gehandelt werden. Im Vergleich zum Bärenmarkt 2022 gibt es zwar Unterschiede, doch einige Analysten glauben bereits, dass der Tiefpunkt erreicht ist.
Laut Daten der Analyseplattform CryptoQuant stehen aktuell etwa 8,2 Millionen Bitcoins im Verlustbrereich.
Grundlage für diese Einschätzung ist der Preis, zu dem die jeweiligen Coins zuletzt auf der Blockchain bewegt wurden. Das ist nicht zwingend der ursprüngliche Kaufkurs, liefert jedoch einen verlässlichen Hinweis darauf, wie viele Halter Verluste verzeichnen.
CryptoQuant-Analyst Darkfost bezeichnet die Menge als „besonders signifikant“, da dieser Wert während des letzten Bärenmarktes bei etwa 10,6 Millionen BTC lag.
„Das deutet darauf hin, dass der Markt ein bemerkenswertes Niveau der Unterbewertung erreicht hat, vergleichbar mit den Bedingungen während des letzten Bärenmarktes“, so Darkfost.
Betrachtet man die reine Kursentwicklung, hat Bitcoin noch einen weiten Weg vor sich. Anfang Februar wurde ein Tiefpunkt bei rund 60.000 Dollar erreicht, was einem Gesamtverlust von über 52 Prozent entspricht. Das ist erheblich, doch in früheren Bärenmärkten ging es deutlich weiter nach unten:
Jeder Bitcoin-Bärenmarkt dauerte etwa ein Jahr. Obwohl wir derzeit erst in der Mitte sind, wird bereits intensiv diskutiert, ob das Schlimmste vielleicht schon hinter uns liegt.
Ein häufiges Gegenargument ist, dass die Anzahl der Bitcoins im Gewinn und im Verlust sich noch nicht gekreuzt hat. In jedem bisherigen Bärenmarkt wurde der Tiefpunkt erst erreicht, nachdem mehr Coins im Verlust als im Gewinn standen.
Doch laut Analyst Sykodelic müssen wir darauf überhaupt nicht warten. Er beobachtet, dass der Anteil der Coins im Gewinn bei jedem Tiefpunkt etwas höher ausfällt, da immer mehr Coins im Umlauf sind und ein wachsender Teil davon nie wieder in den Verlustbereich geraten wird.
Er konnte sogar eine Trendlinie zeichnen, die jedes Mal den Tiefpunkt kennzeichnete welche bereits erreicht wurde, als Bitcoin auf 60.000 Dollar fiel.
Darüber hinaus schrieb der Analyst James van Straten diese Woche, dass, wenn der Bitcoin-Kurs erneut auf 60.000 Dollar sinkt, mehr als 10 Millionen Coins im Minus stehen würden. Somit wären weiterhin mehr als die Hälfte aller Bitcoins in den roten Zahlen.
Die Rechenleistung im Bitcoin-Netzwerk steigt. Ein bekannter Analyst sieht darin mehr Sicherheit und eine solidere Grundlage für Bitcoin als Wertspeicher.
Bitcoin ist stark gefallen und hat erstmals seit zwei Monaten eine wichtige Kursmarke unterschritten. Drohen weitere Verluste?
Der Bitcoin-Kurs ist deutlich gefallen. Noch schwächer fiel die Bilanz der US-amerikanischen Bitcoin-ETFs aus. Was Anleger wissen müssen.
Elon Musks KI Grok entwirft drei Szenarien für den XRP-Kurs am 31. Oktober. Die Konferenz Ripple Swell und die US-Notenbank Fed könnten entscheidend sein.
Ein Kryptoanalyst erwartet, dass der XRP-Kurs bis Ende 2026 auf 210 Dollar steigt. Doch wie realistisch ist diese Prognose?
Evernorth, das XRP als Reserve hält, geht heute Nachmittag um 15:30 Uhr an der Nasdaq an die Börse. Was bedeutet das für Ripple und XRP?