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Die Stimmung rund um Bitcoin (BTC) hat sich erneut in Richtung Pessimismus verschoben. Nach einem Höchststand von 76.000 Dollar Anfang dieser Woche ist die digitale Währung mittlerweile wieder unter 70.000 Dollar gefallen. Auf Prognosemärkten wächst die Überzeugung, dass der Kurs in diesem Jahr weiter unter Druck geraten könnte, möglicherweise bis zu einem neuen Tiefpunkt.
Zahlen von Prognoseplattformen wie Polymarket und Kalshi zeigen deutlich, wie die Anleger derzeit positioniert sind. Eine große Gruppe von Händlern erwartet einen weiteren Rückgang des Bitcoin-Kurses.
Auf Polymarket wird aktuell eine Wahrscheinlichkeit von etwa 73 Prozent eingeschätzt, dass BTC in Richtung 55.000 Dollar fällt. Dies würde einen neuen Tiefpunkt in der aktuellen Baisse bedeuten. Anfang Februar fiel der Kurs auf ein Tief von knapp unter 60.000 Dollar.
Auf Kalshi sind die Händler etwas weniger pessimistisch, aber auch dort überwiegt die Vorsicht. Die Wahrscheinlichkeit, dass BTC die 55.000 Dollar erreicht, liegt bei rund 65 Prozent. Für einen Rückgang auf 60.000 Dollar wird eine Wahrscheinlichkeit von etwa 74 Prozent angegeben.
Gleichzeitig gibt es auch Anleger, die auf eine Erholung setzen. Die Chance, dass BTC die 90.000 Dollar erreicht, wird auf etwa 49 Prozent geschätzt. Beide Szenarien schließen sich nicht aus. Wie bei Bitcoin häufig zu beobachten ist, kann der Kurs in kurzer Zeit stark fallen und danach wieder steigen. Viel hängt dabei von der geopolitischen Lage ab, etwa den Spannungen um Iran.
Auch niedrigere Niveaus rücken immer mehr in den Fokus. Händler schätzen die Wahrscheinlichkeit, dass BTC unter die 50.000 Dollar fällt, auf etwa 59 Prozent. Für 45.000 Dollar liegt sie bei rund 47 Prozent.
Gleichzeitig gibt es auch Anleger, die auf eine Erholung setzen. Die Chance, dass BTC die 90.000 Dollar erreicht, wird auf etwa 49 Prozent geschätzt. Beide Szenarien schließen sich nicht aus. Wie bei Bitcoin häufig zu beobachten ist, kann der Kurs in kurzer Zeit stark fallen und danach wieder steigen. Viel hängt dabei von der geopolitischen Lage ab, etwa den Spannungen um Iran.
Analyst Matthew Hyland sieht bei einem Niveau von 55.000 Dollar eine entscheidende Unterstützungszone. Im Monatschart zeigt sich, dass dieser Bereich häufig als Boden und manchmal auch als Widerstand fungiert hat.
Seiner Meinung nach handelt es sich sogar um die „größte Unterstützungszone in der Geschichte“ von Bitcoin, und es wird daher schwierig für die Bären, diese zu durchbrechen.
Der niederländische Analyst Ted hatte bereits zuvor angedeutet, dass Bitcoin die Unterstützung bei etwa 60.000 Dollar wahrscheinlich erneut testen wird. Diese Woche betonte er, dass frühere Tiefpunkte erst erreicht wurden, nachdem der Kurs unter vorherige Tiefstände gefallen war. Das geschah während des Crashs 2022, aber auch bei lokalen Tiefpunkten 2024 und 2025.
Der bekannte Analyst Rekt Capital äußerte auf X, dass die Baisse erst zu etwa 45 Prozent vorbei ist. Seiner Ansicht nach steht noch eine längere Schwächeperiode bevor, wobei historische Daten zeigen, dass oft noch tiefere Tiefpunkte folgen, bevor sich der Markt wirklich erholen kann.
Wenn sich die Geschichte wiederholt, könnte der endgültige Tiefpunkt erst Ende dieses Jahres erreicht werden.
Bisher scheint die Baisse jedoch deutlich schneller zu verlaufen als in der Vergangenheit, sodass der Tiefpunkt möglicherweise auch früher gefunden wird.
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