Gefühlsmäßig scheint es mega lange her zu sein, aber es waren nur etwa drei Monate zurück, dass Bitcoin (BTC) sein Allzeithoch (ATH) von fast $109.000 erreichte. Seit dieser Zeit ist die digitale Währung auf einen Wert von etwa $81.000 zum Zeitpunkt des Schreibens gefallen. Das entspricht einem Verlust von fast 26%. Infolgedessen stehen derzeit enorm viele BTC-Investoren im Minus.
Milliardenverlust
Es handelt sich um fast 25% aller Bitcoins, die unter Wasser stehen. Das geht aus Daten des Blockchain-Analyseplattforms CryptoQuant hervor. Insgesamt betrifft es fast 5 Millionen BTC, oder 24,8% des Gesamtangebots, das nun mit Verlust gehalten wird. Der gemeinsame Wert dieser verlierenden Münzen beläuft sich auf etwa $400 Milliarden.
Chance auf Panikverkäufe?
Die Zahlen zeigen, dass eine große Gruppe von Händlern ihre Bitcoin zu relativ hohen Preisen gekauft hat. Es besteht eine große Chance, dass viele dieser Investoren noch nicht lange in der Kryptowelt aktiv sind. Und das kann eine Herausforderung sein. Neue Investoren neigen nämlich schneller dazu, in Panik zu geraten und ihre Münzen bei einem Rückgang zu verkaufen, während erfahrenere Krypto-Investoren oft gerade ruhig bleiben und an ihrer Strategie festhalten, oder sogar nachkaufen.
Die Frage ist: Sollten wir uns Sorgen machen? Die kurze Antwort ist nein. Es ist nämlich nicht das erste Mal, dass wir solche Prozentsätze notierten. Ein ähnliches Niveau wurde auch im September 2024 erreicht, kurz bevor die digitale Währung eine starke Kurssteigerung erlebte.
Andererseits kann dieser hohe Prozentsatz an verlustbringenden Münzen gerade ein Zeichen für eine einzigartige Kaufgelegenheit sein. Je mehr Investoren ‚im Roten‘ stehen, desto größer ist die Chance, dass andere diese Niveaus als attraktive Einstiegsmöglichkeit sehen. Die Idee, dass „wenn jeder verliert, dies vielleicht der Moment ist, um einzusteigen,“ lebt stark unter klugen Investoren. Die große Frage ist: Wer wird letztendlich die Oberhand gewinnen, die Bears oder die Bulls? Das ist etwas, das sich in den kommenden Wochen, oder vielleicht sogar Monaten, langsam zeigen wird. Der Handelskrieg des amerikanischen Präsidenten Donald Trump könnte dabei eine wichtige Rolle spielen.
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