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Die Deutsche Bank, eine 153 Jahre alte Bankriesin aus Deutschland, wird Krypto für ihre institutionellen Kunden verwalten. Im Juni beantragte die Bank eine Lizenz bei der deutschen Aufsichtsbehörde und hat diese nun erhalten. Mit rund 500 Milliarden Dollar an verwalteten Vermögenswerten ist die Deutsche Bank keineswegs ein kleiner Spieler in der traditionellen Finanzwelt.
Damit reiht sich die Deutsche Bank in die Reihe anderer Bankgiganten wie Standard Chartered, BNY Mellon und Societe Generale ein; die alle ähnliche Dienstleistungen anbieten.
In den letzten Jahren lief es für die Deutsche Bank nicht rund, aber die Ankündigung, dass sie Krypto verwalten werden, führte zu einem schönen Anstieg der Aktien. In den letzten 5 Tagen verzeichneten die Aktien der Deutschen einen Anstieg um 7,35 Prozent. Über die letzten fünf Jahre sind die Aktien der Deutschen Bank um 2,30 Prozent gefallen.

Vom Höhepunkt im Jahr 2007 gemessen, haben die Aktien jedoch massiv an Kurswert verloren. Könnte der Eintritt der Deutschen Bank in die Kryptoindustrie diese Bankriesin vor dem Untergang retten?
Es scheint, dass der Markt zumindest Vertrauen in diesen Schritt der Deutschen Bank hat. In der Pressemitteilung heißt es, dass die Deutsche Bank erwartet, dass die Kryptoindustrie schließlich Billionen von Dollar wert sein wird. Derzeit beträgt die gesamte Marktkapitalisierung von Bitcoin etwa 500 Milliarden Dollar.
Aus dieser Erklärung geht hervor, dass die Deutsche Bank erhebliche Steigerungen für Bitcoin und den Rest der Industrie erwartet.
2017 war die Geschichte der Deutschen Bank über Bitcoin noch ganz anders. Damals erklärte Ulrich Stephan, der Chefstratege der Bank, dass er Bitcoin seinen Kunden nicht empfehlen würde. In dieser Hinsicht hat die Deutsche Bank ihre Meinung massiv geändert.
„Ich würde Bitcoin dem alltäglichen Investor nicht empfehlen“, sagte Ulrich Stephan im November 2017 (kurz bevor Bitcoin den damaligen Allzeithoch von 20.000 Dollar erreichte).
Übrigens steht die Deutsche Bank damit nicht alleine da unter anderen großen traditionellen Namen. Auch BlackRock war bis vor kurzem beispielsweise im Vorfeld negativ gegenüber Bitcoin eingestellt. Mittlerweile haben sie einen Antrag für einen Spot Bitcoin ETF in den Vereinigten Staaten eingereicht; und es gibt noch einige andere große Namen, die ihre Meinung geändert haben.
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