Konto bei Bitvavo eröffnen und 15 XRP gratis sichern
Bitvavo: Jetzt 15 XRP
Bonus sichern
Yield Guild Games (YGG) richtet sich neu aus. Das Web3-Gaming-Unternehmen stellt seine Publisher-Sparte YGG Play ein, entlässt 35 Mitarbeiter und konzentriert sich künftig vollständig auf künstliche Intelligenz (KI). Nach Angaben des Unternehmens machen der schwache Kryptomarkt und das schwierige Umfeld in der Gaming-Branche einen wirtschaftlichen Betrieb der Sparte unmöglich.
Mit der Neuaufstellung will YGG die Kosten deutlich senken und zugleich einen Markt adressieren, in dem das Unternehmen erhebliche Wachstumschancen sieht.
YGG teilte am Montag mit, dass YGG Play endgültig geschlossen wird. Die Publisher-Sparte sei „kommerziell nicht mehr tragfähig“, da der Markt für digitale Vermögenswerte seit Längerem unter Druck steht und Web3-Games weiterhin Schwierigkeiten haben, ein breites Publikum zu erreichen.
Auch der Markteinbruch vom 10. Oktober wirkt nach Einschätzung von YGG weiterhin nach. Seitdem ist das Vertrauen privater Anleger deutlich gesunken. Das Unternehmen rechnet deshalb nicht damit, dass sich die Nachfrage nach Web3-Games kurzfristig ausreichend erholt.
Mitgründer Gabby Dizon bezeichnete den Schritt als schmerzhaft, aber unausweichlich.
„Die Einstellung von YGG Play ist eine schwere Entscheidung, aber sie folgt der Marktlage und nicht der Qualität des Produkts. Ich bin stolz darauf, was dieses Team unter so schwierigen Bedingungen erreicht hat.“
Mit der Schließung verschwinden mehrere Bestandteile der Plattform. Die Website und die Web-App von YGG Play gehen offline, das Belohnungsprogramm für die Community wird eingestellt und auch die Marketingunterstützung für externe Spieleentwickler endet.
Zudem stellt YGG die eigenen Spiele LOL Land und Waifu Sweeper ein. Die Web3-Versionen von GIGACHADBAT und Ragnarok Breaker bleiben hingegen verfügbar.
Während der Fokus bislang auf Games lag, will Yield Guild Games künftig mit Daten für KI Geld verdienen. Das Unternehmen entwickelt ein System, mit dem Daten aus Videospielen gesammelt werden.
Nach Einschätzung von YGG liefern Spieler während des Gamings wertvolle Informationen darüber, wie Menschen Entscheidungen treffen, Probleme lösen und in unterschiedlichen Situationen reagieren. Diese Daten könnten anschließend genutzt werden, um KI-Modelle leistungsfähiger zu machen.
Für YGG ist das ein naheliegender Schritt. Das Unternehmen verfügt bereits über eine große Gamer-Community und will diese Position nun auf andere Weise nutzen.
Die Neuaufstellung soll die Finanzlage des Unternehmens deutlich verbessern. Nach Angaben von YGG verlängert die Streichung von YGG Play den operativen finanziellen Spielraum um rund vier Jahre.
Zum Ende des ersten Quartals verfügte das Unternehmen über Reserven von 20,6 Millionen Dollar. Dieses Geld soll genutzt werden, um den Wechsel in Richtung KI zu finanzieren.
Die Entlassungen stehen zudem nicht für sich. Seit Jahresbeginn sind weltweit bereits mehr als 5.000 Stellen bei Unternehmen aus der Blockchain- und Kryptobranche weggefallen.
Unter anderem hatten Block Inc., BitGo, Robinhood, Coinbase, Kraken, Gemini und Crypto.com zuvor Restrukturierungen angekündigt. Auffällig ist, dass immer mehr Unternehmen ihren Fokus von Krypto auf künstliche Intelligenz verlagern, die derzeit als einer der am schnellsten wachsenden Technologiesektoren gilt.
Die Tokenisierung von Finanzanlagen klingt vielversprechend, doch der Erfolg bleibt bislang deutlich hinter den Erwartungen zurück. Das sollten Anleger wissen.
In der Kryptobranche verlagert sich der Fokus 2026 zunehmend von Kursschwankungen auf die Technologie hinter Blockchain-Netzwerken.
Ondo Finance arbeitet mit dem Infrastrukturspezialisten Broadridge zusammen. Dadurch können Inhaber von mehr als 250 tokenisierten Aktien direkt über ihre Wallet abstimmen.
Viele XRP-Halter ziehen ihre Coins von der Kryptobörse Binance in eigene Wallets ab. Kann das dem Kurs neuen Schwung geben?
Eine neue SWIFT-Aktualisierung im November 2026 und ein Konzept eines ehemaligen SWIFT-Veteranen nähren die Spekulationen über eine Rolle von XRP.
Südkorea will auch kleine Kryptotransaktionen überwachen. Der Vorschlag soll Geldwäsche verhindern und internationale Vorschriften stärken.