Große XRP-Investoren stocken massiv auf. Wallets mit 10 Millionen bis 1 Milliarde XRP haben in den vergangenen Monaten rund 1,1 Milliarden Tokens zugekauft, während gleichzeitig große Mengen XRP von den Börsen abgezogen werden. Der Krypto-Analyst ‚Steph Is Crypto‚ sieht mehrere Anzeichen für eine stille Akkumulation durch große Akteure.
Zunahme bei Whale-Beständen
Der Analyst untersuchte speziell Wallets, die zwischen 10 Millionen und 1 Milliarde XRP besitzen. Dabei handelt es sich nicht um typische Anleger, sondern um große Fonds, Institutionen oder sehr vermögende Einzelpersonen. Diese Gruppe hielt im Oktober 2025 insgesamt 7,6 Milliarden XRP. Mittlerweile ist dieser Bestand auf 8,7 Milliarden angewachsen, was einen Zuwachs von 1,1 Milliarden Tokens in wenigen Monaten bedeutet.
Dieses Muster ist bekannt: Während kleinere Anleger zögern oder verkaufen, kaufen die großen Spieler ruhig weiter ein. Das bedeutet nicht, dass der Kurs morgen steigt, zeigt jedoch, worauf kluges Geld setzt.
Coins verschwinden von Börsen
Gleichzeitig beobachtet der Analyst, dass große Mengen XRP von Handelsplattformen abgezogen und in private Wallets verschoben werden. Wer seine Coins von einer Börse abzieht, plant in der Regel keinen kurzfristigen Verkauf.
Die Folge ist, dass immer weniger XRP an den Börsen verfügbar sind. Ein geringeres Angebot bei gleichbleibender oder steigender Nachfrage kann langfristig den Kurs anheben. Laut Steph Is Crypto absorbieren die Whales derzeit das Angebot der kleineren Anleger, die ihre Positionen reduzieren.
Technische Struktur zeigt nach oben
Neben den On-Chain-Daten betrachtete der Analyst auch das Chartbild. Auf Wochenbasis scheint XRP ein altes Widerstandsniveau aus 2020 in einen neuen Boden zu verwandeln. Das ist ein klassisches bullishes Signal, auf das viele Trader achten.
Die Kombination aus Whale-Akkumulation, sinkenden Börsenreserven und einem starken Chartbild ist bemerkenswert. Doch wer darin eine Garantie sieht, begeht einen Denkfehler. On-Chain-Daten zeigen, was große Akteure tun, nicht, wie sich der Kurs morgen entwickelt. Das Timing bleibt der schwierigste Teil.
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