Der XRP-Kurs steht unter enormem Abwärtsdruck. Seit Oktober 2025 hat Ripple (XRP) mehr als 50 % seines Wertes verloren und schloss fünf Monate in Folge niedriger. Die Stimmung ist negativ, aber technische Signale und On-Chain-Daten deuten auf eine mögliche Trendwende im März hin.
XRP bildet doppelten Boden bei 1,30 Dollar
Auf dem Tageschart scheint XRP einen doppelten Boden bei 1,30 bis 1,35 Dollar zu bilden. Dieses Niveau hielt im Februar zweimal stand. Ein doppelter Boden entsteht, wenn der Kurs zweimal das gleiche Unterstützungsniveau testet und dann wieder ansteigt. Durchbricht der Kurs anschließend die Nackenlinie, gilt dies oft als Bestätigung für eine Trendumkehr.
Für XRP liegt diese Nackenlinie um 1,50 Dollar. Ein überzeugender Durchbruch über dieses Niveau erhöht die Chance auf einen Anstieg in Richtung 1,68 bis 1,70 Dollar, etwa 20 % über dem aktuellen Kurs. Diese Zone liegt über dem gleitenden 50-Tage-Durchschnitt, der im Februar mehrfach als starker Widerstand fungierte.

Whales verringern Abverkaufsdruck
Neben dem technischen Bild verbessert sich auch die Situation auf der Blockchain. Laut Daten von CryptoQuant nimmt der Verkaufsdruck von großen Investoren, sogenannten Whales, deutlich ab. Im Dezember verkauften sie unter dem Strich noch Dutzende Millionen XRP. Dieses Tempo hat sich inzwischen stark verlangsamt.
Gleichzeitig halten größere Wallets wieder mehr XRP. Whales scheinen also weniger zu verkaufen und möglicherweise erneut Positionen aufzubauen.
Im April 2025 war ein ähnliches Muster zu beobachten. Kurz darauf erholte sich der XRP-Kurs um mehr als 50 %. Wenn große Investoren erneut netto Käufer werden, erhöht das die Chance auf einen Anstieg in Richtung 1,70 Dollar.
Risiko eines Rückgangs Richtung 1 Dollar bleibt bestehen
Dennoch bleibt das technische Bild weiterhin fragil. Sollte der Kurs erneut am 50-Tage-Durchschnitt zurückgewiesen werden, könnte sich ein sogenanntes Bear-Pennant-Muster bilden. In diesem Fall wäre ein Rückgang in Richtung 1 Dollar naheliegend, was etwa 30 % unter dem aktuellen Niveau liegt.
Auch makroökonomische Faktoren spielen eine Rolle. Zunehmende geopolitische Spannungen und risikoaverses Verhalten an den Finanzmärkten könnten Kapital aus Kryptowährungen abziehen. In einem solchen Umfeld wird es für XRP schwieriger, einen Aufschwung aufrechtzuerhalten.
Der März könnte daher ein entscheidender Monat für den XRP-Kurs werden. Ein Durchbruch über 1,50 Dollar öffnet die Tür für eine Erholung. Bleibt dieser Ausbruch aus, droht hingegen eine neue Phase des Verkaufsdrucks.
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Laut Newsbit-Analyst Erik Juffermans steht XRP an einem kritischen Punkt. Kann der Kurs sich Richtung 1,35 Dollar erholen oder drohen weitere Verluste?
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