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XRP steht am Freitag erneut massiv unter Druck. Wegen der breiten Schwäche am Kryptomarkt und einer Welle von Liquidationen am Derivatemarkt fiel der Kurs bis knapp über die psychologisch wichtige Marke von 1 Dollar. Der Coin verlor in dieser Woche fast neun Prozent und rutschte im Tagesverlauf zeitweise auf 1,01 Dollar.
Nach Daten von CoinGlass entfielen in den vergangenen 24 Stunden mehr als 97 Prozent der liquidierten XRP-Positionen auf Long-Positionen. Das deutet auf eine deutliche Kapitulation jener Anleger hin, die auf steigende Kurse gesetzt hatten.
Hauptauslöser der Verkaufswelle bleibt Bitcoin (BTC). Der Coin fiel am Donnerstag auf ein neues Jahrestief bei rund 58.000 Dollar. Daraufhin kam es bei großen Kryptowährungen, darunter XRP, zu einer Welle erzwungener Liquidationen. Dazu kommt es, wenn Händler mit Hebel die Anforderungen an ihre Sicherheiten nicht mehr erfüllen und ihre Positionen automatisch geschlossen werden.
Der Verkaufsdruck nahm nach der Veröffentlichung der US-PCE-Inflationsdaten weiter zu. Die Teuerung lag im Mai bei 4,1 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Das schürte die Erwartung, dass die Federal Reserve ihre Zinsen länger hoch halten könnte. Dadurch gerieten riskante Anlagen, darunter Kryptowährungen, erneut unter Druck.
Infolge des breiten Ausverkaufs zählt XRP in den vergangenen 24 Stunden zu den größten Verlierern unter den zehn größten Kryptowährungen nach Marktkapitalisierung. Zum Zeitpunkt der Veröffentlichung notiert der XRP-Kurs bei rund 1,02 Dollar.
Auch der Derivatemarkt liefert vorerst wenig Anlass zu Optimismus. Das Long-Short-Verhältnis bei XRP ist auf 0,94 gefallen, den niedrigsten Stand seit mehr als einem Monat. Gleichzeitig sind die Funding Rates ins Negative gedreht. Das deutet darauf hin, dass immer mehr Händler mit Hebel auf weitere Kursrückgänge spekulieren.
Nach Einschätzung des Krypto-Analysten Ali Martinez befindet sich XRP zudem an einem entscheidenden technischen Niveau zwischen 1,00 und 1,06 Dollar. On-Chain-Daten zeigen, dass in der Vergangenheit mehr als 830 Millionen XRP in diesem Kursbereich den Besitzer wechselten. Damit gilt die Zone als wichtige Unterstützung, an der Käufer und Verkäufer früher ein Gleichgewicht fanden.
Fällt XRP klar unter 1,06 Dollar, steigt Martinez zufolge das Risiko einer weiteren Abwärtsbewegung. Dann rücken die nächsten historischen Akkumulationszonen, in denen zuvor viel Handelsaktivität stattfand, als mögliche Unterstützungen in den Fokus.
Diese Fassung liest sich journalistischer, vermeidet die Wiederholung von „laut ihm“ und erklärt die technische Analyse für ein breites Publikum verständlicher.
Vorerst hängt die Richtung von XRP vor allem von Bitcoin (BTC) ab. Gelingt es der größten Kryptowährung, sich zu stabilisieren, und lässt der Abfluss institutioneller Anleger nach, könnte auch der Druck auf Altcoins wie XRP nachlassen.
Bleibt Bitcoin hingegen unter Druck, steigt die Wahrscheinlichkeit, dass auch XRP weiter nachgibt. Kurzfristig dürften die breiteren Marktbedingungen daher stärker ins Gewicht fallen als Entwicklungen, die speziell XRP oder Ripple betreffen.
Das liest sich natürlicher, vermeidet die Wiederholung von „wahrscheinlich“ und endet mit einer klaren Schlussfolgerung, die den Kern der Geschichte zusammenfasst.
Bei einem großen XRP-Investor wurden Positionen im Wert von mehreren zehn Millionen Dollar zwangsliquidiert, als XRP in Richtung 1 Dollar abrutschte. Das steckt dahinter.
Stevenson zufolge nehmen mehr als 30 Unternehmen an dem Pilotprojekt teil. Beteiligt sein sollen unter anderem Stripe, Coinbase und OKX.
Newsbit-Analyst Erik Juffermans sieht XRP an entscheidenden Kursmarken und warnt vor neuem Druck, falls Bitcoin weiter nachgibt.
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KI-Modelle prognostizieren weitere Schwäche für XRP. Große Abverkäufe durch Wale und sinkende Aktivität belasten den Kurs erheblich.
Ein Analyst prognostiziert einen bedeutenden Kursanstieg für XRP und verweist auf eine wichtige Unterstützungsmarke. Es handelt sich jedoch um eine spekulative Einschätzung.