Newsbit als Quelle wählen
Sieh unsere Artikel öfter ganz oben in Google News und Top Stories. Einmal einstellen, immer zuerst informiert.
Ein XRP-Kurs von 1.000 Dollar bis Ende 2026. Das klingt utopisch, aber Jake Claver, CEO der Digital Ascension Group, meint es ernst. In einem Interview im Podcast von Paul Barron untermauert er das Szenario mit einer Kombination aus institutioneller Adoption, regulatorischer Klarheit in den USA und Milliarden-Zuflüssen über ETFs.
Der Kern von Clavers Argumentation ist einfach: Wenn große Banken XRP für internationale Zahlungen nutzen, wird die Nachfrage explodieren. Ripple-Präsidentin Monica Long erwartet diese institutionelle Adoption und sieht sie als wichtigen Wachstumsmotor für XRP.
Doch Banken steigen nicht einfach so ein. Laut Claver benötigen sie zunächst eine stabilere Kursentwicklung. Dafür müssen Milliarden Dollar an Kapital über Produkte wie Spot-XRP-ETFs und Digital Asset Treasuries fließen. Je größer die Marktkapitalisierung, desto weniger bewegt sich der Kurs bei großen Transaktionen. Genau diese Stabilität ist es, auf die Banken warten.
Die größte Hürde ist die regulatorische Klarheit. Nachdem die SEC entschied, dass XRP kein Wertpapier ist, sieht Claver den Weg für institutionelles Engagement offen. Er erwartet, dass große Institutionen XRP über Ripple-Produkte wie die Prime Brokerage-Plattform Ripple Prime nutzen werden.
Er nennt konkret BNY Mellon, Fidelity, Citi, Franklin Templeton und JPMorgan als mögliche Akteure. Ob und wann diese tatsächlich einsteigen, bleibt jedoch ungewiss.
Die unvermeidliche Einschränkung: Ein XRP-Kurs von 1.000 Dollar würde eine Marktkapitalisierung von etwa 60 Billionen Dollar bedeuten. Zum Vergleich: Das ist größer als der gesamte US-amerikanische Aktienmarkt. Dieses Szenario erfordert nichts weniger als einen grundlegenden Wandel im globalen Finanzsystem.
Ohne weltweite großangelegte Adoption durch Banken ist ein solcher Kurs nicht realistisch. Doch Claver bleibt dabei, dass sich die Puzzleteile langsam zusammenfügen.
XRP fällt nach dem Scheitern des Clarity Act um mehr als 9 Prozent. Technische Signale deuten dennoch auf eine mögliche Erholung in Richtung 1,70 Dollar hin.
XRP verlor 12 Prozent, nachdem der CLARITY Act im US-Senat gescheitert war. Dennoch sieht sich Ripple rechtlich besser aufgestellt als viele andere Coins.
XRP ist nach der Ablehnung des CLARITY Act massiv eingebrochen. Nun sind Käufer gefragt, um einen noch größeren Absturz abzuwenden.
Ein Finanzexperte geht davon aus, dass XRP nicht lange unter der Marke von 2 Dollar bleiben wird, und verweist auf drei Entwicklungen, die den Kurs stützen könnten.
Ein Analyst hält einen Anstieg des XRP-Kurses auf 60 Dollar für möglich, falls ein wichtiger Widerstand überwunden wird. Dafür wäre ein Kursanstieg von mehr als 4.000 Prozent nötig.
KI-Modelle prognostizieren den XRP-Kurs für den 1. Oktober. Im Schnitt rechnen sie mit 1,29 Dollar, die Unterschiede fallen jedoch auffallend groß aus.