Kriminelle setzen zunehmend Vertrauen als ihre stärkste Waffe ein. Jeder glaubt, dass es ihm oder ihr niemals zustoßen wird, aber der finanzielle Schaden wächst Jahr für Jahr.

Aufsichtsbehörden warnen, dass diese raffinierte Form des Anlagebetrugs zu den am schnellsten wachsenden Bedrohungen im Kryptosektor zählt. Wie funktioniert das genau und vor allem: Wie kann man vermeiden, in die Falle zu tappen?

„Mästen“ und „Schlachten“

Die Betrugsform, vor der die Aufsichtsbehörden warnen, ist als „Pig Butchering” bekannt. Der Begriff stammt aus dem Chinesischen „Sha Zhu Pan”, was wörtlich „das Schlachten des Schweins” bedeutet. Die Opfer werden zunächst über einen längeren Zeitraum mit Aufmerksamkeit und Vertrauen „gemästet”, um dann finanziell ausgebeutet zu werden.

Anstelle von Panikmache oder Droh-E-Mails dreht es sich bei dieser Krypto-Betrugsmasche um Geduld. Betrüger nehmen sich Wochen oder sogar Monate Zeit, um eine Vertrauensbasis aufzubauen. Sie geben sich als erfolgreiche Krypto-Investoren, Finanzberater oder romantische Partner aus.

Es beginnt oft mit einer harmlosen Nachricht über Instagram, LinkedIn, Telegram oder SMS. Manchmal wirkt es wie eine fehlgeleitete Mitteilung, manchmal wie eine spontane Bekanntschaft. Die Schwelle ist niedrig.

Danach folgt eine Phase täglichen Kontakts. Es werden persönliche Geschichten geteilt, Fotos geschickt und Zukunftspläne besprochen. Viele Täter präsentieren sich als erfahrene Kryptohändler mit einer bewährten Strategie.

Erst später kommt der Investitionsangebot. Das Opfer erhält Zugang zu einer professionell wirkenden Handelsplattform, auf der scheinbar Gewinne mit Bitcoin oder anderen Kryptowährungen erzielt werden.

Zu Beginn dürfen manchmal kleine Beträge abgehoben werden. Das stärkt das Vertrauen. Anschließend werden größere Einzahlungen gefördert, manchmal sogar mit geliehenem Geld.

Wenn jemand seine gesamte Investition zurückhaben möchte, tauchen plötzlich zusätzliche Kosten oder Steuern auf. Danach verschwindet der „Berater” von der Bildfläche.

Hunderte Millionen lösen sich in Luft auf

Der Schaden ist immens. Laut Blockchain-Sicherheitsdienstleister CertiK wurden im Januar 2026 allein 370,3 Millionen Dollar an Krypto gestohlen. Etwa 311 Millionen Dollar davon stammten aus Phishing und Social Engineering, zu denen auch diese Form des Betrugs gehört.

Auch die Justiz greift verstärkt ein. In den Vereinigten Staaten wurde Daren Li Anfang 2026 zu zwanzig Jahren Haft verurteilt, weil er ein internationales Kryptobetrugsnetzwerk leitete, das über 73 Millionen Dollar mit Scheinplattformen und fiktiven Unternehmen erbeutete.

Warum Krypto für Kriminelle attraktiv ist

Kryptotransaktionen sind nach ihrer Bestätigung nahezu unumkehrbar. Und es gibt keine Bank, die eine Zahlung rückgängig machen kann. Das ermöglicht schnelle und weltweite Überweisungen, aber auch einfachen Missbrauch.

Betrüger verlagern Geld über mehrere digitale Wallets, tauschen es in Stablecoins um und nutzen dezentrale Plattformen, um Spuren zu verwischen.

Obwohl die Blockchain transparent ist, kann Geld über Dutzende von Adressen weitergeleitet werden, bevor die Ermittlungsbehörden eingreifen können.

Wie man sich schützen kann

Der wichtigste Schutz beginnt mit gesunder Skepsis gegenüber verlockenden Angeboten, die zu gut klingen, um wahr zu sein. Denken Sie daran, dass Rendite und Risiko immer Hand in Hand gehen. Je größer die Gewinnchance, desto größer auch das Verlustrisiko.

Achten Sie auf Warnsignale wie den Druck, Gespräche auf private Apps zu verlagern, Versprechen garantierter Gewinne und Aufforderungen, Krypto auf unbekannte Plattformen zu überweisen. Überprüfen Sie immer aus unabhängigen Quellen, ob eine Handelsplattform tatsächlich existiert und reguliert ist.

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