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Die Finanzmärkte bereiten sich auf eine möglicherweise entscheidende Woche vor. Neben den Verhandlungen zwischen dem Iran und den Vereinigten Staaten in der Schweiz stehen auch wichtige makroökonomische Zahlen auf dem Programm.

In dieser Woche steht die Inflation im Mittelpunkt der Finanzmärkte

In der vergangenen Woche sorgte die amerikanische Zentralbank für einen kleinen Schock. Während der ersten Zinssitzung unter Kevin Warsh als Vorsitzendem der Zentralbank wurde deutlich, dass ein großer Teil des Zinsausschusses weitere Zinserhöhungen bis 2026 erwartet.

Die amerikanische Zentralbank ist besorgt über die Inflation. Dies hat offenbar nicht nur mit dem Iran-Krieg und den steigenden Energiepreisen zu tun.

Seit der letzten Zinssitzung im März ist der Ölpreis um 30 Prozent gefallen. Dennoch ist der Zinsausschuss von Zinssenkungen zu Zinserhöhungen umgeschwenkt.

Entweder sehen sie andere Gründe für eine höhere Inflation oder sie sind sich über das Erreichen eines Friedensabkommens zwischen dem Iran und den Vereinigten Staaten noch unsicher. Angesichts der Vorgeschichte des Konflikts ist das nicht unvernünftig.

Was die Inflation betrifft, wird Donnerstag der wichtigste Tag. Dann steht die Veröffentlichung des PCE-Index an.

Ebenfalls wichtig sind Wirtschaftswachstum und Consumer Confidence

Neben der wichtigen Inflationsveröffentlichung am Donnerstag stehen in dieser Woche auch Zahlen auf dem Programm, die uns mehr über die Gesundheit der amerikanischen Wirtschaft verraten.

So werden am Dienstag die PMI-Daten von S&P Global veröffentlicht. Das sind Wirtschaftsindikatoren, auf die viele Anleger achten.

Auch diese können die Politik der Zentralbanken beeinflussen. Diese versuchen stets, ein Gleichgewicht zwischen der Eindämmung der Inflation und der Sicherstellung der Vollbeschäftigung zu finden, was letztlich die Unterstützung des Wirtschaftswachstums bedeutet.

Am Donnerstag erhalten wir zudem die letzte Schätzung des Wirtschaftswachstums der Vereinigten Staaten im ersten Quartal. Am Freitag folgt das Verbrauchervertrauen.

Das ist ebenfalls von Interesse, da die Konsumenten in den Vereinigten Staaten schwächeln. Ein großer Teil der Wirtschaft leidet unter den höheren Zinsen und der Inflation, wodurch sich der Spielraum für Ausgaben verringert.

Infolgedessen könnte die amerikanische Zentralbank nur begrenzten Spielraum für weitere Zinserhöhungen haben.

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Kevin Warsh
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