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DeepSeek, ein chinesischer KI-Entwickler, hat die Technologie- und Finanzwelt mit einem revolutionären Ansatz für künstliche Intelligenz aufgeschreckt.
Während Unternehmen wie OpenAI und Meta Platforms Milliarden in fortschrittliche KI-Modelle investieren, hat DeepSeek mit nur einem Bruchteil dieser Mittel bemerkenswerte Ergebnisse erzielt. Dies wirft Fragen über die Notwendigkeit enormer Investitionen und die Wirksamkeit amerikanischer Exportbeschränkungen auf.
In diesem Artikel erklären wir, was DeepSeek ist und warum Investoren so nervös sind.
Die US-Regierung hat strenge Exportbeschränkungen für fortschrittliche KI-Chips, wie die von Nvidia, verhängt, um die technologische Entwicklung Chinas zu bremsen. Doch DeepSeek hat gezeigt, dass Effizienz mindestens genauso wichtig ist wie rohe Rechenleistung.
Mit nur 1,4 Millionen Dollar Startkapital wurde DeepSeek 2023 gegründet. Im November 2024 präsentierte das Unternehmen das DeepSeek R1-Reasoning-Modell, das entwickelt wurde, um menschliches Denken zu simulieren. Dieses Modell bildet den Kern des DeepSeek-Chatbots, eine kostengünstige Alternative zu OpenAIs ChatGPT, und hat bereits 1,6 Millionen Downloads erreicht. Tech-Investor Marc Andreessen bezeichnete DeepSeek sogar als „AI’s Sputnik-Moment“, in Anlehnung an die sowjetische Rakete, die 1957 eine Umlaufbahn um die Erde erreichte und den Westen erschreckte.
Während chinesische Tech-Riesen wie Alibaba, Baidu und Tencent mit Hardwaremangel und Konkurrenz kämpfen, setzt DeepSeek auf einen Open-Source-Ansatz. Dadurch kann das Unternehmen schnell eine große Nutzerbasis aufbauen und von niedrigeren Entwicklungskosten profitieren.
DeepSeeks effizienten Ansatz hat einen Preiskrieg in der KI-Industrie ausgelöst. US-KI-Giganten wie OpenAI könnten gezwungen werden, ihre Preise zu senken. Außerdem wirft dies Fragen über die enormen Investitionen in westliche KI-Infrastrukturen auf. Wenn günstigere Modelle mit weniger Ressourcen wettbewerbsfähig sein können, ist der Sektor dann nicht stark überbewertet?
Die Auswirkungen beschränken sich nicht nur auf den Technologiesektor. Selbst innerhalb des Kryptomarktes sind KI-bezogene Coins stark betroffen, was die breitere finanzielle Unsicherheit unterstreicht.
Obwohl DeepSeek beeindruckende Ergebnisse erzielt, gibt es auch Einschränkungen. Es bleibt ein chinesisches Produkt und unterliegt der Zensur. So weigert sich der Chatbot beispielsweise, Fragen zu sensiblen Themen wie den Protesten auf dem Tiananmen-Platz oder dem Status von Taiwan zu beantworten.
Zudem hat die Plattform technische Probleme aufgrund des plötzlichen Anstiegs an Popularität, was zu Störungen führt.
DeepSeek hat bewiesen, dass fortschrittliche KI-Modelle nicht von teurer Hardware abhängig sind, sondern dass Effizienz ein entscheidender Faktor ist. Diese Entwicklung setzt westliche KI-Giganten unter Druck und zwingt die USA, ihre Exportbeschränkungen zu überdenken.
Der Aufstieg von DeepSeek zeigt, dass sich die Spielregeln ändern, mit großen Auswirkungen auf Technologieunternehmen und Finanzmärkte weltweit.
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