Das neue Jahr beginnt mit Optimismus auf dem Kryptomarkt. Nach einem turbulenten Dezember färben sich die Grafiken Anfang Januar wieder grün und das Vertrauen scheint langsam zurückzukehren. Investoren steigen erneut ein und die Stimmung dreht sich, doch bleibt die Frage, ob dieser Aufschwung mehr ist als nur eine kurze Atempause.
Bitcoin und Ethereum ziehen an
Der Bitcoin (BTC) Kurs liegt 1,5 Prozent höher und übersteigt damit wieder die 89.000 Dollar. Auch Ethereum (ETH) erholt sich um fast 2 Prozent und hat erneut die Marke von 3.000 Dollar überschritten. Dadurch stieg die gesamte Marktkapitalisierung von Kryptowährungen um etwa 1,3 Prozent auf über 3 Billionen Dollar.
Nicht nur die großen Coins verzeichnen Erfolge. Vor allem kleinere Tokens stechen hervor. Story (IP) stieg in den letzten 24 Stunden um 16,5 Prozent auf 2,08 Dollar und die beliebte Memecoin Pepe gewann 22,3 Prozent und notiert bei 0,000005075 Dollar. Auch Polkadot (DOT) und Render verzeichneten Gewinne von jeweils 10 und 15,7 Prozent, was auf eine breitere Markterholung hindeutet.
Ein wesentlicher Grund für diesen Anstieg ist, dass Investoren die jüngste Delle nutzen, um erneut Positionen zu beziehen. Bitcoin liegt noch immer etwa 30 Prozent unter dem Hoch des vergangenen Jahres, während Ethereum sogar rund 40 Prozent niedriger notiert.
Zudem beobachten Investoren das sogenannte January Effect. Dabei handelt es sich um die Annahme, dass Märkte im Januar häufig wieder steigen, nachdem im Dezember aus steuerlichen Gründen verkauft wurde. Ob dieses Muster jedes Jahr auftritt, ist ungewiss, aber es beeinflusst die aktuelle Stimmung.
Risk-On-Sentiment kehrt zurück
Auch auf dem Derivatemarkt ist mehr Aktivität zu beobachten. Laut Daten von CoinGlass stieg das offene Interesse an Futures in 24 Stunden um über 2 Prozent auf rund 130 Milliarden Dollar. Das deutet darauf hin, dass Investoren wieder vermehrt Hebel einsetzen, was gewöhnlich als positives Signal gilt.
Zugleich liegen diese Niveaus noch weit unter dem Höchststand des vergangenen Jahres, als das offene Interesse über 255 Milliarden Dollar betrug. Seit der großen Liquidationswelle im Oktober, bei der mehr als 1,6 Millionen Händler betroffen waren, ist die Aktivität deutlich zurückgegangen. Allerdings sind die Liquidationen in den letzten 24 Stunden um 40 Prozent gesunken, was den Druck auf den Markt vorübergehend mindert.
Die verbesserte Stimmung zeigt sich auch in den Finanzmärkten insgesamt. Die Aktienmärkte starteten das Jahr im Plus und die Hoffnung auf Zinssenkungen durch die Federal Reserve (Fed) wächst unter den Investoren.
Bitcoin fällt nach Strategy-Verkauf von BTC im Wert von 216 Millionen Dollar
Strategy verkaufte 3.588 Bitcoin für 216 Millionen Dollar – der mit Abstand größte Verkauf des Unternehmens. Der Bitcoin-Kurs gab unmittelbar um 1,5 Prozent nach.
Peter Brandt setzt auf Gold statt Bitcoin: „dürfte deutlich besser abschneiden“
Peter Brandt erwägt, Bitcoin zugunsten von Gold zu verkaufen. Er rechnet damit, dass sich das Edelmetall in den kommenden Jahren besser entwickeln wird.
Bitcoin-Kurs fällt nach fünf starken Tagen: Newsbit-Analyst sieht entscheidenden Test
Bitcoin entwickelt sich genau so, wie es der Newsbit-Analyst prognostiziert hatte. Nun steuert der Kurs auf ein Niveau zu, das für die kommende Zeit entscheidend werden dürfte.
Meistgelesen
XRP verschwindet in großem Stil von Binance: Was bedeutet das für den Kurs?
Viele XRP-Halter ziehen ihre Coins von der Kryptobörse Binance in eigene Wallets ab. Kann das dem Kurs neuen Schwung geben?
AI-Prognose: Wie wahrscheinlich ist es, dass XRP bis 2030 auf 20 Dollar steigt?
Das KI-Modell ChatGPT schätzt die Wahrscheinlichkeit für einen XRP-Kurs von 20 Dollar im Jahr 2030 als gering ein. Die mittlere Prognose liegt deutlich niedriger.
Warum der November 2026 für Ripple und XRP bedeutend sein könnte
Eine neue SWIFT-Aktualisierung im November 2026 und ein Konzept eines ehemaligen SWIFT-Veteranen nähren die Spekulationen über eine Rolle von XRP.
