Der Bitcoin-Kurs notiert zum Zeitpunkt des Schreibens bei etwa 69.000 Dollar. Damit verzeichnet er einen Rückgang von mehr als 3 Prozent in den letzten 24 Stunden. Was ist los mit der digitalen Währung? Warum gelingt es nicht, die Anstiege zu Beginn des Jahres 2024 fortzusetzen?
Anstieg um 63 Prozent
Seit Beginn des Jahres 2024 verzeichnet Bitcoin bereits einen Anstieg von ~63 Prozent, was möglicherweise auf die Begeisterung über das Halving zurückzuführen ist.
Mit diesem Anstieg schneidet Bitcoin derzeit besser ab als der S&P 500, der im gleichen Zeitraum um 9 Prozent steigen konnte, sowie auch Gold, das für dieses Jahr einen Anstieg von 14 Prozent verzeichnen konnte.
Dieser Anstieg könnte bedeuten, dass einige Investoren jetzt ihre Gewinne mitnehmen. Das aktuell fehlende bullishe Momentum muss nicht bedeuten, dass der Bullenmarkt vorbei ist, sondern scheint eher eine Phase der Konsolidierung einzuleiten.
In einer Konsolidierungsphase treten Investoren etwas kürzer und warten auf neue positive Signale, um zusätzliches Geld zu investieren. Ki Young Ju zeigt in dem oben genannten Tweet, dass die aktuelle Kursentwicklung von Bitcoin ganz normal ist.
Zwei Faktoren, die den Bitcoin-Kurs unter Druck setzen
Das ist nicht das Einzige, was den Bitcoin-Kurs derzeit unter Druck setzt. Auch die Spot Bitcoin ETFs verzeichnen derzeit große Abflüsse. So sah der Grayscale ETF gestern wieder einen Abfluss von über 400 Millionen Dollar.
Auch auf makroökonomischer Ebene herrscht derzeit etwas Unsicherheit. Heute erhalten wir entscheidende Daten über die US-Inflation, die in Januar und Februar höher ausfiel als erwartet.
Wenn diese heute wieder zu hoch ausfällt, dann hat die US-Zentralbank überhaupt keinen Grund, die Zinsen in naher Zukunft zu senken.
Je länger die Zinssenkungen auf sich warten lassen, desto mehr Druck kommt kurzfristig auf den Bitcoin-Kurs. In dieser Hinsicht müssen wir hoffen, dass die Inflation heute niedriger ausfällt als erwartet.
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