Der XRP-Kurs verzeichnet heute einen Rückgang von -7,50 %, und die Bullen müssen das wichtige Unterstützungsniveau von 2,00 Dollar halten, um eine tiefere Korrektur auf 1,11 Dollar zu vermeiden, so die Analysten von Cointelegraph. Laut ihnen gibt es drei Hauptgründe für den Kursrückgang von XRP:
- Wachsende Rezessionsängste in den Vereinigten Staaten
- Die Strategic Crypto Reserve von Donald Trump enttäuschte
- Die technische Chartstruktur für XRP ist bärisch
Rezessionsängste belasten XRP
In den letzten Wochen haben die Sorgen über eine Rezession in den USA deutlich zugenommen, was die Marktstimmung verschlechterte und nicht nur XRP, sondern auch die übrigen Finanzmärkte unter Druck setzte.
Gestern gab der Kryptomarkt stark nach, und auch der US-Technologieindex verzeichnete deutliche Verluste. Zudem erhöhten die Analysten von JPMorgan die Wahrscheinlichkeit einer Rezession von 30 % Anfang 2025 auf nun 40 %.
Zusätzlichen Druck verursachte Donald Trump, der seinen Handelskrieg weiterführt und neue Importzölle gegen Mexiko, Kanada und China verhängte.
Trump selbst räumte ein, dass eine Rezession während dessen, was er die „Übergangsperiode“ nennt, nicht auszuschließen sei. Auch Goldman Sachs passte seine Prognose an und erhöhte die Wahrscheinlichkeit einer Rezession innerhalb der nächsten 12 Monate von 15 % auf 20 %. Die Bank betonte jedoch, dass dieser Wert weiter steigen könnte, falls Trump seine derzeitige Politik fortsetzt.
Steht XRP ein Crash von 45 % bevor?
Auch aus charttechnischer Sicht sieht es derzeit nicht gut für XRP aus. Laut den Analysten von Cointelegraph könnte sich ein Kursrückgang von bis zu 45 % abzeichnen.
Grund dafür ist ein mögliches Kopf-Schulter-Muster, das sich gerade zu formen scheint. Sollte der XRP-Kurs unter die Marke der zweiten Schulter fallen, könnte das eine tiefere Korrektur auslösen.

Ein deutlicher Durchbruch dieses Niveaus könnte laut den Analysten zu einem XRP-Kurs von 1,11 Dollar im April führen – was einen Rückgang von etwa 45 % gegenüber dem aktuellen Niveau bedeuten würde. Die allgemeine Stimmung rund um XRP und den Kryptomarkt bleibt daher vorerst negativ.
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