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Viele Anleger erwarten schon lange eine Wende an den Aktienmärkten. Die Zinsen steigen, geopolitische Spannungen nehmen zu und Aktien wirken hoch bewertet. Dennoch steigt die Börse weiter.
Laut dem Marktanalysten Lord Fed ist genau das die am meisten unterschätzte Konsequenz für 2026: keine Krise oder Korrektur, sondern einfach die Fortsetzung des aktuellen Trends.
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Im Jahr 2025 erwiesen sich Prognosen als weniger wichtig als die tatsächliche Positionierung der Anleger. Trotz strenger Zentralbanken und vergleichsweise hoher Zinsen blieb die Wirtschaft widerstandsfähig und Unternehmensgewinne hielten sich. Dies führte zu steigenden Börsenkursen.
Entscheidend dabei war:
Dies passt laut der Analyse von Lord Fed nicht zu einer Blase, sondern zu einem Markt, der von Rentabilität getragen wird.
Der Kern der Aussage ist einfach:
Solange Unternehmen Gewinne erzielen und diese halten können, müssen hohe Zinsen kein Problem darstellen.
Viele große Unternehmen:
Dadurch fallen zusätzliche Einnahmen nun schneller als Gewinn an. Dies nennt man operative Hebelwirkung: Ein geringes Umsatzwachstum führt zu einem relativ hohen Gewinnwachstum.
Wichtiger Punkt: Börsenindizes (wie der S&P 500) spiegeln nicht die gesamte Wirtschaft wider, sondern vor allem große, profitable Unternehmen. Schwächere Sektoren drücken den Index daher weniger als oft angenommen.
Der Anstieg des Marktes wird laut Lord Fed nicht durch Optimismus, sondern durch Zurückhaltung getrieben:
Das sorgt für den von ihm genannten schmerzhaften Markt: Die Kurse steigen, aber niemand fühlt sich wohl dabei. Historisch gesehen kann ein solcher Markt länger steigen als erwartet. Seiner Analyse zufolge ist das am meisten unterschätzte Szenario für 2026 einfach:
keine Wende, kein Crash, sondern Kontinuität.
Solange:
In diesem Szenario könnte auch Bitcoin sich erholen, wie wir Anfang 2026 bereits leicht sehen konnten. Während der ersten Handelstage des Jahres 2026 konnte der Bitcoin-Kurs um einige Prozent zulegen und damit stark starten.
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