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Trotz des schwachen Sentiments und der deutlichen Korrektur seit dem Höchststand im Oktober 2025 bleiben einige Analysten optimistisch bezüglich Bitcoin.
Eine neue Analyse des Netzökonomen Timothy Peterson legt sogar nahe, dass ein Bitcoin-Kurs von 122.000 Dollar in zehn Monaten ein „durchschnittlicher Ertrag“ wäre, falls sich die Geschichte wiederholt.
Peterson untersuchte die monatlichen Kursentwicklungen von Bitcoin der letzten zwei Jahre. Sein Ergebnis: In 50 Prozent der letzten 24 Monate schloss Bitcoin höher als im Vormonat. Basierend auf dieser historischen Häufigkeit berechnet er eine Wahrscheinlichkeit von 88 Prozent, dass Bitcoin in zehn Monaten höher notiert als aktuell.
Laut seinen Berechnungen würde der durchschnittliche Ertrag in einem solchen Szenario etwa 82 Prozent betragen. Ausgehend vom aktuellen Kurs von rund 65.000 Dollar entspräche dies einem Preis von etwa 122.000 Dollar pro Bitcoin.
Die Daten, auf die sich Peterson stützt, reichen bis 2011 zurück. Er weist jedoch darauf hin, dass es sich um eine „informelle“ statistische Maßnahme handelt.
Wichtig zu verstehen ist, dass dieser Indikator vor allem die Häufigkeit positiver Monate betrachtet, nicht die Größe der Anstiege oder Rückgänge. Mit anderen Worten: Der Indikator gibt eine Wahrscheinlichkeit für einen höheren Kurs an, nicht aber die Geschwindigkeit oder das Ausmaß des Anstiegs.
Peterson selbst betont, dass der Kurs auch über Monate seitwärts verlaufen kann, während die statistische Wahrscheinlichkeit für einen höheren Preis langfristig dennoch günstig bleibt. Seiner Meinung nach ist das Tool besonders nützlich, um potenzielle Wendepunkte in Trends zu identifizieren.
Auffällig ist, dass diese optimistische Statistik in einer Phase erscheint, in der das Marktsentiment äußerst negativ ist. Frühere Umfragen und Stimmungsanalysen zeigen, dass viele Investoren derzeit pessimistisch hinsichtlich der kurzfristigen Entwicklung sind.
So erwarten über 60 Prozent der Teilnehmer einer von Peterson veröffentlichten Umfrage, dass Bitcoin noch einen tieferen Boden erreicht. Derzeit liegt dieser bei etwa 60.000 Dollar.

Bitcoin notiert weiterhin deutlich unter dem Allzeithoch von 126.000 Dollar, das im Oktober 2025 erreicht wurde. Seitdem ist der Kurs klar zurückgegangen, was Unsicherheit und Vorsicht unter den Anlegern verstärkt hat.
Peterson ist nicht der einzige Optimist. Auch andere Experten halten an höheren Kurszielen für 2026 und 2027 fest. Die Investmentbank Bernstein wiederholte kürzlich ein Kursziel von 150.000 Dollar und bezeichnete die jüngste Korrektur sogar als „schwächstes Bären-Szenario“ in der Geschichte von Bitcoin.
Zudem erwartet Wells Fargo, dass in den kommenden Monaten bis zu 150 Milliarden Dollar Kapital in Aktien und Bitcoin fließen könnten, unter anderem durch höhere Ersparnisse und zunehmende Spekulationen.
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