Krypto-Analyst Ivan Liljeqvist ist der Meinung, dass Bitcoin (BTC) seinen Zyklustiefpunkt noch nicht erreicht hat und eine größere Verkaufswelle noch bevorsteht. Diese Einschätzung äußert er, während BTC eine starke Aufwärtsbewegung zeigt. Dennoch, so Liljeqvist, bleibt der übergeordnete Trend rückläufig.
Analyst sieht Tiefpunkt noch nicht erreicht
Die Warnung folgt auf eine kurze Erholung, bei der Bitcoin die Marke von 76.000 Dollar berührte. Diese Bewegung wurde unter anderem durch optimistische Signale aus dem Nahen Osten und einen unerwarteten amerikanischen Erzeugerpreisindex, auch PPI genannt, beeinflusst. Trotz dieses Anstiegs betont Liljeqvist, dass es sich nur um begrenzte Bewegungen innerhalb eines größeren Abwärtstrends handelt.
Liljeqvist zufolge hat Bitcoin die sogenannte „große Kapitulation“ noch nicht durchlaufen. Das ist eine Phase, in der Anleger massenhaft verkaufen und der Markt schließlich einen endgültigen Boden bildet. Er argumentiert, dass das jüngste Tief von 60.000 Dollar nicht als Bärenmarktboden angesehen werden kann:
„Glauben Sie nicht, dass 60.000 Dollar der Boden war. Sie können hoffen, aber das hilft nicht. Der Trend ist nach wie vor abwärtsgerichtet. Die wenigen Prozent Anstieg sind gering, wenn man herauszoomt.“
Solange Bitcoin nicht zeigt, dass der Abwärtstrend wirklich zu Ende ist, bleibt das Bild aus seiner Sicht unverändert. Liljeqvist beschreibt den aktuellen Markt als „risk-off seit Oktober“ und rät Anlegern zur Vorsicht.
Institutionelle Nachfrage verändert Marktdynamik
Gleichzeitig gibt es Anzeichen, dass institutionelle Akteure die Volatilität von Bitcoin bremsen. Fidelity Digital Assets erklärte diesen Monat, dass das Abwärtsrisiko im Jahr 2026 möglicherweise weniger extrem sein wird als in früheren Zyklen.
Laut dem Unternehmen befinden sich inzwischen etwa 12 Prozent des zirkulierenden BTC-Angebots im Besitz börsennotierter Unternehmen und ETFs. Diese strukturelle Nachfrage sorgt laut Fidelity für mehr Stabilität auf dem Markt.
Historisch gesehen hat Bitcoin bereits stärkere Rückgänge erlebt. Nach dem Höchststand 2017 verlor BTC etwa 82 Prozent seines Wertes, während der Rückgang nach 2021 bei rund 77 Prozent lag. Der Rückgang von über 50 Prozent vom Allzeithoch bis zum Tiefpunkt von 60.000 Dollar deutet möglicherweise auf ein verändertes Marktverhalten hin.
Dennoch bleibt unklar, ob die institutionelle Nachfrage ausreicht oder ob eine tiefere Kapitulation folgen wird. Der Markt erscheint gespalten. Für Anleger bleibt dies ein entscheidender Faktor in der zweiten Hälfte des Jahres 2026.
Texas sucht Verwalter für strategische Bitcoin-Reserve
Der amtierende Comptroller Kelly Hancock hat inzwischen auch die Mitglieder des Texas Strategic Bitcoin Reserve Advisory Committee ernannt.
Jemand vernichtet Bitcoin im Wert von 8,2 Millionen Dollar, und niemand weiß warum
Fünf unbekannte Wallets aus 2014 überwiesen 107 Coins an eine Burn-Adresse. Ein Grund fehlt und die Community steht vor einem Rätsel.
Bitcoin-ETFs verzeichnen Abfluss von 2,8 Milliarden Dollar in längster Rückzugsphase
US-Bitcoin-ETFs verlieren 2,8 Milliarden Dollar in neun Handelstagen. Längste Abflussperiode seit Start im Januar 2024.
Meistgelesen
KI prognostiziert XRP-Kurs für 1. Juni 2026
ChatGPT, Gemini und DeepSeek erwarten, dass der XRP-Kurs kurzfristig bei rund 1,34 Dollar verharrt.
XRP-Kurs könnte auf 300 Dollar steigen, sagt Bankexperte
Bankexperte CharuSan prognostiziert einen XRP-Kursanstieg auf 300 Dollar, sollten große Banken Ripples ODL-System nutzen.
Krypto-Analyst erklärt, warum 1.000 XRP seiner Meinung nach lebensverändernd sein können
Krypto-Analyst Steph Is Crypto entwirft drei Szenarien für XRP. 1.000 XRP könnten bis zu 24.000 Dollar erreichen.
