Entgegen den Erwartungen führte die Genehmigung von Spot Bitcoin (BTC) Exchange-Traded Funds (ETFs) nicht zu einem signifikanten Preisanstieg der digitalen Währung. Seit der Genehmigung am 11. Januar erreichte der Preis kurzzeitig 49.000 Dollar, fiel dann aber um mehr als 20% auf unter 39.000 Dollar.
Entgegen den Erwartungen führte die Genehmigung von Spot Bitcoin (BTC) Exchange-Traded Funds (ETFs) nicht zu einem signifikanten Preisanstieg der digitalen Währung. Seit der Genehmigung am 11. Januar erreichte der Preis kurzzeitig 49.000 Dollar, fiel dann aber um mehr als 20% auf unter 39.000 Dollar.
Warum steigt der Bitcoin-Kurs nicht?
Trotz dieser Zunahme an Käufen durch diese Gruppe hat der Preis von Bitcoin keinen bemerkenswerten Anstieg gezeigt. Eine mögliche Erklärung hierfür ist die bedeutende Menge an Bitcoins, die von Minern auf den Markt gebracht wird. Weiterhin war Grayscale, ein Vermögensverwalter, gezwungen, eine große Menge von fast 70.000 BTC, geschätzt auf etwa 2,9 Milliarden Dollar, an Coinbase zu übertragen.
Es wird erwartet, dass, wenn der Preis von Bitcoin weiter fällt, mehr Wale von der niedrigeren Bewertung profitieren werden, was potenziell zu einer positiven Verschiebung im Marktsentiment führen könnte. Analyst Ali Martinez zieht Parallelen zu früheren Marktbewegungen und prognostiziert einen anhaltenden Rückgang von etwa 16%. Basierend auf seiner Analyse, die Fibonacci-Retracement-Niveaus verwendet, könnte der Preis von Bitcoin auf etwa 32.700 Dollar fallen.
Der Sell-the-News-Effekt
Der jüngste Rückgang von Bitcoin kann dem sogenannten ‚Sell-the-News‘-Effekt zugeschrieben werden. Dieses Phänomen tritt auf, wenn der Preis nach der Ankündigung positiver Nachrichten fällt. Der Grund dafür ist, dass Investoren oft solche Nachrichten antizipieren, sodass die erwartete positive Auswirkung bereits im aktuellen Preis eingepreist ist.
Parallel dazu bietet die bevorstehende Halbierung von Bitcoin im April, bei der die Belohnung für das Minen der Währung halbiert wird, eine potenziell positive Aussicht. Historisch gesehen hat eine Halbierung zu einer Verringerung des Angebots neuer Münzen auf dem Markt geführt, was in der Regel einen Preisanstieg zur Folge hat.
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