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Mitte April erlitt der Kurs von Mantra (OM) einen schweren Schlag. Eine massive Verkaufswelle verursachte eine Kettenreaktion an Liquidationen, wodurch der Fall beschleunigt wurde. Der Kurs fiel von über $6 auf unter $1 und notiert mittlerweile sogar unter $0,40.
Insbesondere Verkaufsaktivitäten von großen Investoren – sogenannten whales – halten den Kurs weiterhin unter Druck. Kann OM sich noch erholen, oder ist das Vertrauen endgültig verloren?
Am 3. Mai verkaufte ein whale 2 Millionen OM-Tokens auf Binance, im Wert von $871.000. Dabei erlitt der Verkäufer einen Verlust von sage und schreibe $25,44 Millionen. Laut On-Chain-Daten besitzt dieser whale immer noch 2 Millionen Tokens, was die Angst vor weiteren Verkäufen schürt. Der Markt reagierte heftig: Investoren gerieten in Panik und der Kurs fiel stark.
Zum Zeitpunkt des Schreibens steht OM bei $0,395 – ein Verlust von fast 5% in den letzten 24 Stunden. Zuvor versuchte das Team von Mantra den Fall mit drastischen Maßnahmen aufzuhalten, jedoch bisher ohne Erfolg. Der Kurs sinkt weiter. Gibt es noch eine Perspektive?
Technisch befindet sich OM in schwerem Fahrwasser. Der Relative Strength Index (RSI) fiel auf 17, was auf extreme Überverkaufsbedingungen hinweist. Das MACD-Histogramm zeigt leichte positive Signale, aber es gibt noch keine Anzeichen für eine überzeugende Trendwende.
Auch die fundamentalen Zahlen zeichnen ein düsteres Bild. Daten von IntoTheBlock zeigen rote Zahlen bei allen wichtigen Metriken: Net Network Growth, Holders in Profit, Whale Concentration und Large Transactions. Dies deutet auf abnehmendes Interesse und sinkendes Vertrauen vom Markt hin.
Ohne neue Nachfrage oder strukturelle Verbesserungen im Projekt scheint eine Erholung kurzfristig unwahrscheinlich. Der Markt bleibt gefangen zwischen Angst und Spekulation. Obwohl eine Akkumulation auf diesen niedrigen Niveaus nicht ausgeschlossen ist, ist eine nachhaltige Erholung nur mit klaren Zeichen von Vertrauen und erneuter Aktivität möglich.
Vorerst befindet sich Mantra in einer schwierigen Lage. Eine vorübergehende Erholung ist immer möglich, aber für eine langfristige Erholung ist mehr erforderlich als nur technische Erschöpfung. Bis dahin bleibt Vorsicht geboten.
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