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Regierungen in umweltfreundlicheren Ländern, die über ein Verbot von Bitcoin-Mining nachdenken, könnten der Umwelt möglicherweise mehr schaden als nützen. Warum? Laut Forschern könnten Bitcoin-Miner in Regionen abwandern, in denen energieintensivere Ressourcen genutzt werden.
Länder, die hauptsächlich auf nachhaltige Energie setzen, könnten der Umwelt schaden, wenn sie Bitcoin-Mining verbieten. Forscher kommen zu dem Schluss, dass die Aktivitäten in umweltfeindlichere Länder verlagert werden könnten, was zu einem Anstieg der CO2-Emissionen der Weltwirtschaft führen würde.
„Nicht alle Bitcoin-Mining-Operationen sind gleich, da Länder unterschiedliche Energiequellen mit unterschiedlicher Umweltwirkung nutzen“, betonten die Forscher.
Besonders hervorgehoben wurden die potenziellen Folgen eines Verbots in Kanada, einem Land, das stark auf Kernenergie und Wasserkraft setzt. „Ein Verbot des Bitcoin-Minings in Kanada würde den größten Kohlenstoffausstoß verursachen, mit einem Anstieg von 5,6 % oder 2,5 Millionen Tonnen CO2 pro Jahr“, so die Forscher.
Was diese Studie betrifft, handelt es sich um eine negative Entwicklung in Kanada. Die kanadische Provinz Manitoba hat ein Moratorium für neue Anträge auf Energiekapazität von Bitcoin-Minern verhängt.
Sollten die Schlussfolgerungen der Studie zutreffen, könnte dies bedeuten, dass Bitcoin-Miner andere Länder bevorzugen würden und Kanada indirekt zu höheren CO2-Emissionen beiträgt.
Interessant ist auch eine Entwicklung in Russland. Dort unterzeichnete der russische Präsident Wladimir Putin am 1. November eine Reihe von Gesetzen, die einen regulatorischen Rahmen für Bitcoin-Mining im Land schaffen.
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