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Die Beziehung zwischen Bitcoin und Gold zeigt derzeit eine bemerkenswerte Entwicklung. Neuen Marktdaten zufolge ist die Korrelation zwischen diesen beiden Assets im März auf den niedrigsten Stand seit drei Jahren gesunken. Der populäre Analyst Michaël van de Poppe sieht darin ein mögliches Signal, dass Bitcoin in dieser Zyklus bereits seinen Boden gefunden hat.
Während Gold seit vier Wochen in Folge an Wert verliert, konsolidiert Bitcoin um die Marke von etwa 70.000 Dollar. Diese unterschiedlichen Kursbewegungen haben das Interesse von Händlern und On-Chain-Analysten geweckt.
Laut dem Marktanalysten Michaël van de Poppe zeigt das sogenannte BTC-Gold-Verhältnis derzeit einen Rückgang von etwa siebzig Prozent im Vergleich zu früheren Höchstständen.

In früheren Zyklen gingen vergleichbare Rückgänge oft einer strukturellen Bodenbildung des Bitcoin Kurses voraus. Wenn das Verhältnis sich dann erholte, bedeutete dies in der Regel, dass Bitcoin erneut stärker als Gold performte.
Auch technische Signale scheinen dieses Szenario zu unterstützen. Auf dem Chart des BTC-Gold-Verhältnisses ist eine mögliche bullishe Divergenz zu erkennen. Dies deutet darauf hin, dass das Abwärtsmomentum nachlässt, während sich der Preis stabilisiert.
Zusätzliche Daten der Analyseplattform CryptoQuant zeigen, dass der Korrelationsindex zwischen Bitcoin und Gold im März auf etwa -0,9 Punkte gefallen ist. Ein ähnlicher Tiefpunkt wurde Ende 2022 erreicht, kurz bevor Bitcoin einen langfristigen Aufwärtstrend begann.

Analysten zufolge kann eine negative Korrelation darauf hindeuten, dass Kapital zwischen beiden Assets verschoben wird. Wenn Gold unter Druck steht und Bitcoin relativ stabil bleibt, könnte das darauf hindeuten, dass Anleger wieder bereit sind, mehr Risiko einzugehen.
Das Analyseunternehmen Swissblock stellt fest, dass Bitcoin geopolitische Risiken frühzeitig eingepreist hat. Die Kryptowährung fiel rasch, als die Spannungen im Nahen Osten zunahmen, erholte sich jedoch am schnellsten von allen. Dies könnte darauf hindeuten, dass der Markt den Schock nicht mehr als systemisches Risiko betrachtet.

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