Errol Musk, der Vater von Elon Musk, hat sich positiv über Kryptowährungen geäußert. In einem Interview erklärt er, dass es seiner Meinung nach kaum Zweifel daran gibt: Kryptowährungen sind die Zukunft der Finanzwelt, während das alte Finanzsystem seine besten Zeiten hinter sich hat.
Das ist eine bemerkenswerte Behauptung, zumal der Name Musk in der Kryptoszene immer noch großes Gewicht hat.
Errol Musk: Traditionelles Bankwesen in Sackgasse
Der Kern seiner Aussage ist einfach. Laut Errol Musk funktioniert das traditionelle Bankensystem immer schlechter für Menschen, die schnell und grenzüberschreitend Geld transferieren wollen. Genau hier sieht er Kryptowährungen als weitaus bessere Alternative.
Seine Argumentation ist in etwa so:
- internationale Banktransaktionen sind oft langsam und umständlich;
- Banken machen grenzüberschreitende Zahlungen seiner Ansicht nach unnötig kompliziert;
- Krypto könnte diesen Prozess viel schneller und direkter gestalten;
- und daher sieht er digitale Währungen als das neue Modell für den Zahlungsverkehr.
Für ihn ist Krypto also nicht nur eine spekulative Anlage, sondern vor allem eine praktische Alternative zu einem System, das seiner Meinung nach immer schlechter funktioniert.
Er hält keine Kryptos, ist aber dennoch felsenfest überzeugt
Interessanterweise sagt Errol Musk, dass er selbst keine digitalen Vermögenswerte besitzt. Er bezeichnet sich in dieser Hinsicht als altmodisch und gibt an, hauptsächlich mit einer Bankkarte zu arbeiten.
Das schwächt jedoch seine Überzeugung kaum. Gerade weil er aus eigener Erfahrung gesehen hat, wie schnell Kryptowährungen Zahlungen verarbeiten können, findet er sie faszinierend und sieht deutlich Zukunftspotenzial.
Aufsehenerregende Aussagen über Bitcoin-Bestände der Familie Musk
Im Interview machte Errol Musk eine noch auffälligere Aussage. Er behauptete, dass Elon Musk und sein Bruder Kimbal gemeinsam 23.400 Bitcoin besitzen. Sollte dies zutreffen, handelt es sich um eine enorme Position mit einem Wert von schätzungsweise 1,6 Milliarden Dollar.
Diese Zahl sticht hervor, weil Elon Musk über Tesla und SpaceX schon länger indirekt stark mit Bitcoin verbunden ist. Diese Aussage deutet jedoch auf ein noch größeres Engagement der Familie im Kryptobereich hin, als viele vermutet hätten.
Ob der genaue Umfang stimmt, lässt sich nicht unabhängig überprüfen, aber als Behauptung ist es zweifellos spektakulär.
Familie soll auch in Solana investiert gewesen sein
Neben Bitcoin berichtete Errol Musk auch, dass die Familie einmal in Solana bezahlt wurde. Laut ihm stiegen sie dort schließlich auf dem Höhepunkt aus.
Dieses Detail ist interessant, da es zeigt, dass das Engagement der Familie Musk dieser Darstellung zufolge über Bitcoin hinausging.
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