„Stablecoins befinden sich in einem eigenen Bullenmarkt, selbst während Smart-Contract-Plattformen wie Ethereum und Solana ins Stocken geraten“, sagt der Vermögensverwalter VanEck. In gewisser Weise ist es nicht überraschend, dass Stablecoins derzeit gut abschneiden – sie dienen in unsicheren Zeiten auch als eine Art Absicherung.
Die Adoption von Stablecoins ist nachvollziehbar
Laut Matthew Sigel von VanEck ist die beschleunigte Adoption von Stablecoins nachvollziehbar. Er meint, der „Bullenmarkt für Stablecoins“ sei teilweise eine Folge der anhaltenden makroökonomischen Unsicherheit, die die „strategische Grundlage“ für Kryptowährungen verstärken könne.

Gleichzeitig steigt die Anzahl tokenisierter Anleihefonds rasant an. Der BUIDL-Fonds von BlackRock, der unter anderem auf Ethereum läuft, verwaltet mittlerweile über 1 Milliarde US-Dollar in US-Staatsanleihen.
Stablecoins im März auf Hochtouren
Im März konnten Stablecoins ihre Marktkapitalisierung um fast 10 Milliarden US-Dollar steigern, während immer mehr große Akteure an der Einführung eigener Stablecoins arbeiten. Auch VanEck ist derzeit mit einer eigenen Stablecoin beschäftigt.
Die Renditen auf Stablecoins sind durchaus beeindruckend. Anfang des Jahres konnte man auf Stablecoins noch rund 10 Prozent Zinsen erzielen. Aktuell liegen diese Zinssätze zwischen 3 und 5 Prozent.
Trotz des rückläufigen Zinsniveaus ist die Emission tokenisierter Staatsanleihen deutlich gestiegen. Von Februar auf März verzeichnete man ein Wachstum von 26 Prozent. Der Marktwert dieser Anleihen liegt nun bei rund 5 Milliarden US-Dollar.
Zur selben Zeit geraten Ethereum und Solana unter Druck: Laut dem Bericht von VanEck sind die Umsätze und Handelsvolumen dort um 36 beziehungsweise 40 Prozent zurückgegangen.
Auch hat Solana seine Spitzenposition bei den Handelsvolumen auf dezentralen Börsenplattformen eingebüßt – was vor allem mit dem Kollaps der Memecoins zu tun hat, die zuvor stark auf Solana gehandelt wurden.

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