Wenn es nach VanEck geht, wird Ethereum (ETH) erheblich wachsen. Der Vermögensverwalter veröffentlichte kürzlich eine Analyse, in der er seine Erwartungen für diese digitale Währung darlegte.
Bis 2030 erwartet das Unternehmen, dass ETH einen Wert von $22.000 erreichen wird, was einen Anstieg von etwa 480% im Vergleich zum aktuellen Kurs bedeuten würde.
Grundlage der Prognose
Diese Prognose basiert auf der Dominanz von Ethereum als Smart-Contract-Plattform. VanEck stellt fest, dass Ethereum bis zum Ende dieses Jahrzehnts einen Wert von $66 Milliarden generieren könnte. Derzeit sehen wir bereits den Erfolg des Netzwerks mit einer robusten Nutzerbasis. Darüber hinaus verarbeitet die Plattform etwa $4 Billionen an Transaktionen und erleichtert jährlich $5,5 Billionen an Stablecoin-Übertragungen.
Weiterhin präsentiert der Vermögensverwalter Ethereum als ein potenzielles „Silicon Valley der Blockchain“, eine Plattform, die Innovationen fördert und traditionelle Industrien stört. Die Möglichkeit, Smart Contracts auf dem Netzwerk zu erstellen und zu implementieren, ermöglicht es Entwicklern, neue Anwendungen und Finanzinstrumente zu schaffen, die Branchen wie das Lieferkettenmanagement, die Identitätsverifizierung und Wahlsysteme revolutionieren können.
Ethereum-ETFs als Katalysator
Die Genehmigung von Spot-ETH-Exchange-Traded-Funds (ETFs) an US-Börsen spielt laut VanEck ebenfalls eine entscheidende Rolle in ihren optimistischen Prognosen. Diese ETFs erleichtern traditionellen Finanzinstituten und Investoren den Zugang zu der digitalen Währung, ohne die Komplexität des direkten Besitzes der Kryptowährung.
Spannung um Genehmigungen
Die Krypto-Gemeinschaft wartet weiterhin gespannt auf die Einführung dieser Fonds. Vor zwei Wochen genehmigte die Securities and Exchange Commission (SEC) mehrere 19b-4-Anträge. Allerdings hängt die tatsächliche Einführung der Fonds von der Genehmigung der S-1-Formulare ab, die detaillierte Informationen über die Fonds enthalten. SEC-Vorsitzender Gary Gensler gab an, dass dieser Prozess „etwas Zeit in Anspruch nehmen wird.“
Diese Verzögerungen treten trotz früherer Erwartungen einer schnellen Genehmigung auf. Gensler betonte auch, dass die SEC weiterhin streng gegen Kryptounternehmen vorgehen wird, die Regeln verletzen, selbst wenn sie Risiken für Anleger offenlegen.
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