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Der jüngste Kurseinbruch bei Bitcoin ruft nach Ansicht des Kryptohändlers Michaël van de Poppe Erinnerungen an eine der turbulentesten Phasen der Digitalwährung wach: den Corona-Crash 2020. In den sozialen Medien erklärt er, dass die aktuelle Marktbewegung auffallende Parallelen zur unerwarteten V-förmigen Erholungsrallye von vor fünf Jahren aufweist.
Nach Ansicht von Van de Poppe war der jüngste Rückgang heftig, aber für Bitcoin nicht außergewöhnlich. Er verweist darauf, dass Anleger während des Corona-Crashs ebenfalls mit noch niedrigeren Kursen rechneten. Diese Erwartung erfüllte sich damals nicht – und aus seiner Sicht könnte das auch diesmal so kommen.
„Je höher Bitcoin in den nächsten ein bis zwei Wochen steigt, desto geringer ist die Wahrscheinlichkeit, dass wir die Tiefststände erneut sehen“, sagt er.
Der Analyst erkennt in den sozialen Medien dieselben Muster wieder: wachsende FOMO auf beiden Seiten – bei Bullen wie bei Bären –, sobald der Kurs Stärke zeigt.
Auch wenn Van de Poppe den jüngsten Anstieg als „großartig“ bezeichnet, sieht er klare technische Grenzen. Die Zone um 91.000 Dollar ist aus seiner Sicht der erste echte Widerstand. Ein Rücktest erscheint wahrscheinlich.
Der Analyst verweist darauf, dass Bitcoin heute eine wichtige Unterstützung erneut getestet und ein CME-Gap geschlossen hat – Faktoren, die aus Sicht technischer Trader eine kurzfristige Erholung stützen können.

In seinem Beitrag findet Van de Poppe auch deutliche Worte für Skeptiker. Seiner Meinung nach würde der Markt das überraschendste Signal senden, wenn Bitcoin einfach weiter steigt – und damit die Zweifler auf dem falschen Fuß erwischt.
Trotz dieser Überzeugung steht Bitcoin weiter unter Druck. Zum Zeitpunkt des Schreibens notiert der Kurs bei rund 86.975 Dollar – ein Minus von 23 Prozent innerhalb eines Monats.
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