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Am Samstag jährte sich zum 17. Mal der Tag, an dem der erste Block von Transaktionen im Bitcoin (BTC)-Netzwerk gemined wurde. Damit begann eine Revolution, die die Welt allmählich erobert hat. Ein System, das nicht die gleichen Schwächen wie Fiatwährungen aufweist. So ist die Anzahl der Tokens begrenzt und die Transaktionen sind für alle vollkommen transparent. Das kann man von Fiatgeld nicht behaupten.
Jedes Jahr am 3. Januar feiern Bitcoin-Enthusiasten den „Genesis Day“. Der Tag, an dem das erste Block von dem mysteriösen Satoshi Nakamoto gemined wurde. Inzwischen sind bereits mehr als 930.000 Blöcke hinzugekommen.
Die Kryptowährung hat enorm an Beliebtheit gewonnen, da weltweit mittlerweile Millionen von Menschen Bitcoin besitzen und auch die traditionelle Finanzwelt die Währung zunehmend akzeptiert. Ein gutes Beispiel dafür sind die Bitcoin-Exchange-Traded Funds (ETFs), die mittlerweile fast 117 Milliarden Dollar verwalten.
Gleichzeitig mit diesen positiven Entwicklungen sehen wir ein enormes Wachstum der amerikanischen Staatsschuld. Diese lag 2009 noch bei 11,9 Billionen Dollar und wird 2026 voraussichtlich 38,5 Billionen Dollar erreichen. Dies verdeutlicht das grundlegende Problem von Fiatwährungen.
Wenn Geld benötigt wird, besteht die Möglichkeit, es einfach zu drucken. Dadurch kann mehr ausgegeben werden, was jedoch Folgen wie die Inflation des US-Dollars mit sich bringt. Wenn mehr Geld im Umlauf ist, verliert es an Wert.
Diese Entwicklungen blieben den Experten nicht verborgen. Der Marktanalyst Jamie Lavish äußerte kürzlich seine Besorgnis über die steigende US-Schuld. Seiner Meinung nach wird so lange Geld gedruckt, bis das Vertrauen in die Währung schließlich zusammenbricht.
Die ständige Zunahme der Dollar-Menge zeigt sich deutlich in der „The Federal Reserve M2 money supply“-Grafik. Diese veranschaulicht die gesamte Geldmenge, die im Umlauf ist. Die Kurve zeigt einen immer steileren Anstieg. Lag sie 2010 noch knapp über 8 Billionen Dollar, so beträgt sie mittlerweile bereits 22,4 Billionen Dollar.

Im Gegensatz dazu ist die Anzahl der Bitcoins auf 21 Millionen Tokens begrenzt. Dadurch kann keine Inflation durch das „Drucken“ von Tokens entstehen, sobald alle gemined sind (im Jahr 2140).
Die Kryptowährung hat also bereits einen Mechanismus eingebaut, um die Probleme von Fiatwährungen zu vermeiden. Trotzdem scheint die Bitcoin als gesetzliches Zahlungsmittel in vielen Ländern noch weit entfernt zu sein. Doch in 17 Jahren könnte die Welt ganz anders aussehen.
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