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Ein US-amerikanischer Mann ist wegen seiner Rolle in einem groß angelegten Kryptobetrugs zu 23 Jahren Gefängnisstrafe verurteilt worden. Fast tausend Anleger wurden dabei um ihr Geld gebracht. Im Mittelpunkt des Falls steht die fiktive digitale Währung „Meta-1 Coin“, mit der die Betrüger insgesamt rund 20 Millionen US-Dollar erbeuteten.

Der 52-jährige Robert Dunlap aus Texas wurde von einem Bundesrichter in Illinois verurteilt. Laut US-Staatsanwaltschaft spielte er eine zentrale Rolle bei der Vermarktung und Verwaltung des betrügerischen Projekts.

Meta-1 Coin mit falschen Versprechungen verkauft

Dunlap und seine Komplizen präsentierten die Meta-1 Coin als sichere Investition mit extrem hohen Renditen. Den Investoren wurde unter anderem gesagt, die Kryptowährung sei durch eine Kunstsammlung im Wert von 1 Milliarde Dollar abgesichert, darunter Werke von Pablo Picasso und Vincent van Gogh. Außerdem sollte sie durch Gold im Wert von 44 Milliarden Dollar gedeckt sein.

Untersuchungen ergaben, dass diese Behauptungen vollständig erfunden waren. Die versprochenen Renditen, die bis zu über 200.000 Prozent betragen konnten, wurden nie ausgezahlt.

Anlegergelder für Luxusausgaben verwendet

Nach Angaben der US-amerikanischen Regulierungsbehörde SEC wurde das eingezahlte Geld nicht investiert, sondern für persönliche Ausgaben verwendet. Dunlap und seine Komplizen kauften sich unter anderem Luxusautos, darunter einen Ferrari.

Der Betrug fand zwischen 2018 und 2023 statt und wurde über eine sogenannte Trust-Struktur abgewickelt, wodurch der Eindruck erweckt wurde, es handele sich um eine legitime Investition.

Marktmanipulation durch Handelsbots

Um das Projekt glaubwürdig erscheinen zu lassen, setzten die Beteiligten automatisierte Handelsprogramme ein. Diese Bots sorgten dafür, dass der Preis und das Handelsvolumen der Meta-1 Coin künstlich gesteigert wurden.

Der Handel fand über eine eigene Plattform statt, die Meta Exchange, die von Dunlap selbst gegründet worden war. Dadurch erweckte es den Anschein, als gäbe es aktiven Handel und wachsendes Interesse an dem Coin.

Richter: Harte Strafe als Warnung

Die Staatsanwaltschaft betonte während des Prozesses, dass Dunlap keine Reue gezeigt habe. Nach Ansicht der Justiz seien seine Aussagen im Laufe der Jahre immer irreführender geworden.

Das Gericht betrachtet die Haftstrafe auch als klares Signal an andere, die ähnliche Betrügereien in Erwägung ziehen: Solche Vergehen können zu einem langen Freiheitsentzug führen.

Behörden verschärfen Vorgehen gegen Kryptobetrug

Der Fall reiht sich in eine breitere Entwicklung ein, in der Behörden weltweit strenger gegen Betrug im Kryptosektor vorgehen. Die US-Börsenaufsicht SEC griff bereits 2020 ein, indem sie Vermögenswerte der Beteiligten einfror und den Verkauf des Meta-1 Coin stoppte.

Auch in anderen Fällen kommen häufiger strafrechtliche Verfolgungen zustande. So wurde Anfang dieses Jahres ein Verdächtiger wegen Beteiligung an einem Hack einer DeFi-Plattform angeklagt.

Mit der Verurteilung von Dunlap verdeutlichen die US-Behörden, dass auch Betrug mit Kryptowährungen streng bestraft wird.

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