Die Ukraine hat eine Einigung mit den Vereinigten Staaten über ein umfangreiches Rohstoffabkommen erzielt. Das berichtet die britische Zeitung The Financial Times (FT) basierend auf Aussagen der ukrainischen Vizepremierministerin Olha Stefanishyna. Auch der ukrainische Staatssender Suspilne bestätigt die Nachricht, wobei eine offizielle Stellungnahme von den US-Behörden noch aussteht.
Investitionen in ukrainische Projekte
Laut dem von der FT eingesehenen Abkommen sollen 50 Prozent der Einnahmen aus der Gewinnung mineralischer Rohstoffe in der Ukraine in einen speziellen Fonds fließen. Dieser Fonds wurde eigens eingerichtet, um neue Projekte innerhalb der Ukraine zu finanzieren. Bemerkenswert ist, dass Einkünfte aus bereits bestehenden Projekten, wie etwa vom staatlichen Gasunternehmen Naftogaz, nicht in diesen Fonds eingezahlt werden müssen.
In einem früheren Vorschlag der USA wurde noch gefordert, dass die Hälfte der Einnahmen aus Rohstoffen, Häfen und Infrastruktur in einen amerikanischen Fonds fließen sollte, bis ein Betrag von 500 Milliarden Dollar erreicht wäre. Präsident Wolodymyr Selenskyj wies diesen Plan jedoch entschieden zurück. „Ich werde nichts unterschreiben, was noch die nächsten zehn Generationen bezahlen müssen“, erklärte er am vergangenen Sonntag.
Obwohl Selenskyj zuvor betonte, dass er nur dann unterzeichnen würde, wenn das Abkommen mit neuer militärischer Unterstützung und Sicherheitsgarantien der USA einherginge, scheint dies im endgültigen Vertrag nicht enthalten zu sein. Das neue Abkommen sieht jedoch vor, dass die Ukraine und die USA gemeinsam Rohstoffe abbauen werden, darunter Öl, Gas und seltene Mineralien. Auch die umstrittene Forderung des ehemaligen Präsidenten Donald Trump, 500 Milliarden Dollar an seltenen Mineralien zu sichern, wurde vollständig fallen gelassen.
Krypto-Kurse schießen in die Höhe
Die Nachricht über das Rohstoffabkommen hatte sofortige Auswirkungen auf den Kryptomarkt. Der Bitcoin-Kurs stieg innerhalb einer Stunde um 1,5 Prozent, während XRP sogar einen Sprung von über 3 Prozent verzeichnete. Trotz dieses Aufschwungs bleiben die Kurse jedoch weiterhin im roten Bereich. Bereits am Morgen wurde der Kryptomarkt von einem heftigen Crash erschüttert, wodurch viele Kryptowährungen erhebliche Verluste erlitten.
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