Am 22. Mai organisierte Donald Trump ein exklusives Abendessen in seinem Golfclub in Virginia für die größten Investoren in die TRUMP-memecoin. Was als festlicher Abend mit dem Präsidenten gedacht war, endete laut mehreren Teilnehmern in einer Enttäuschung. TikTokker Nicholas Pinto, der 300.000 Dollar in die Münze investiert hatte, äußerte seinen Frust öffentlich in den sozialen Medien.
‘Das schlechteste Essen, das ich je hatte’
Pinto erhielt eine Einladung zum Abendessen dank seiner beträchtlichen Investition von 300.000 Dollar in den TRUMP-Token. Als Gegenleistung wurde ihm ein exklusives Drei-Gänge-Menü serviert, einschließlich Filet Mignon und in der Pfanne gebratenem Heilbutt. Dennoch war Pinto alles andere als beeindruckt. „Das schlechteste Essen, das ich je hatte… auf einem Trump-Golfplatz,” erklärte er gegenüber dem Technikplattform Wired. Laut ihm war „das einzige Gute an dem Essen das Brot mit Butter.“
Er war nicht der einzige mit Kritik. Eine andere Anwesende, aktiv auf X unter dem Namen Sundae Gurl, verglich das Abendessen sogar mit Gefängnisessen.
Trump liest Rede vor und verlässt sofort den Raum
Auch Trumps Auftritt selbst ließ zu wünschen übrig. Während des sogenannten ‘Trump crypto dinner’ hielt er eine kurze Rede, in der er Krypto als „vielleicht etwas Besonderes“ beschrieb, während er von einem Zettel ablas.
Laut Pinto wirkte seine Geschichte wie „reiner Unsinn“. Zur Frustration vieler Anwesender verließ Trump den Raum sofort nach seiner Rede, sodass von einem echten Abendessen mit dem Präsidenten kaum die Rede sein konnte. Die zuvor angekündigten Uhren für die Gäste wurden zudem nicht verteilt.
Rechtliche Bedenken wegen möglicher ausländischer Spenden
Das Ereignis steht mittlerweile auch rechtlich in der Kritik. Obwohl es als informelles Treffen erschien, wird es von Kritikern als getarnte Spendenaktion gesehen. Unsicherheit über die Verwendung der Erlöse schürt Bedenken hinsichtlich der Transparenz der Initiative.
Mehrere demokratische Senatoren untersuchen, ob Trump durch diese Konstellation ausländische Investitionen oder Geschenke erhalten hat. Dies könnte möglicherweise gegen die sogenannte Emoluments-Klausel der US-Verfassung verstoßen, die das Annehmen ausländischer Geschenke ohne Zustimmung des Kongresses verbietet.
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