Scott Bessent, einer der Spitzenkandidaten für das Amt des Finanzministers in der kommenden Regierung des designierten Präsidenten Donald Trump, ist für seine positive Haltung gegenüber Kryptowährungen wie Bitcoin bekannt. Laut Fox Business-Journalistin Eleanor Terrett ist Bessent, Gründer der Key Square Group und ehemaliger Investmentchef bei Soros Fund Management, „sehr pro-Krypto“.
Pro-Krypto-Aussagen von Bessent
In einem Beitrag auf X am 11. November teilte Terrett einige von Bessents Äußerungen über die Kryptobranche. „Trumps Hauptkandidat für das Amt des Finanzministers — Milliardär und Hedgefonds-Investor Scott Bessent — ist sehr pro-Krypto und insbesondere pro-Bitcoin“, schrieb sie. Bessent betonte in seinen Aussagen, dass Krypto mit Freiheit verbunden sei und die Kryptoökonomie dauerhaft bleibe.

Bessent äußerte sich auch begeistert über das Potenzial von Bitcoin, junge Menschen an die Finanzmärkte heranzuführen. „Eines der aufregendsten Dinge an Bitcoin ist, dass es junge Menschen und solche, die noch nie zuvor an Märkten teilgenommen haben, anzieht. Eine Marktkultur in den USA zu fördern, in der Menschen an ein System glauben, das für sie arbeitet, ist das Herzstück des Kapitalismus,“ sagte er.
Alternative Kandidaten und Trumps Auswahlprozess
Laut Reuters begann Trump nach seinem Wahlsieg letzte Woche mit der Zusammenstellung seines Kabinetts und der Auswahl hochrangiger Regierungsbeamter. Bessent und der Investor John Paulson gelten Berichten zufolge als die beiden führenden Kandidaten für das Amt des Finanzministers. Trump traf sich am 8. November mit beiden Kandidaten, die auch seine Präsidentschaftskampagne finanziell unterstützt haben.
Paulson, der zuvor einer von Trumps Spitzenberatern während der Präsidentschaftskampagne 2016 war, hat eine weniger positive Einstellung gegenüber Krypto. Im Jahr 2021 behauptete er, dass Kryptowährungen wie Bitcoin „keinen inneren Wert“ hätten und kritisierte die Volatilität der Kryptomärkte.
Trumps geänderte Haltung gegenüber Krypto
Obwohl Trump Bitcoin während seiner ersten Amtszeit stark kritisierte, nannte er es 2021 einen „Betrug“ und einen „Konkurrenten des US-Dollars“, hat er sich in seiner Kampagne 2024 als pro-Krypto-Kandidat positioniert. Er erklärte, dass „Krypto die Zukunft ist“, trotz seiner früheren kritischen Äußerungen.
Neben der Ernennung eines Finanzministers muss Trump auch hochrangige Beamte für wichtige föderale Finanzbehörden auswählen, wie die US Securities and Exchange Commission (SEC). Mögliche Kandidaten für den Vorsitz der SEC sind laut der Washington Post Daniel Gallagher, Hester Peirce und Mark Uyeda.
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