Die US-amerikanische Zentralbank sollte laut Direktorin Michelle Bowman die Zinsen viel schneller und entschiedener senken. Sie warnt, dass der Arbeitsmarkt bereits seit Monaten Schwächeanzeichen zeigt und dass die Politik der Federal Reserve hinter den Fakten herhinkt. Dies würde für Bitcoin das beste Szenario darstellen.
Große Sorgen um die amerikanische Wirtschaft
Während einer Rede auf der jährlichen Versammlung der Kentucky Bankers Association erklärte Bowman, dass die jüngsten Daten, einschließlich revidierter Beschäftigungszahlen, deutlich machen, dass die Lage ernst ist. „Es ist Zeit, dass das Komitee entschlossen und proaktiv handelt“, sagte sie.
Bowman, die von dem ehemaligen Präsidenten Donald Trump ernannt wurde und nun als Hauptaufseherin der Banken tätig ist, schloss sich letzte Woche noch der Mehrheit an, die für eine Zinssenkung von 0,25 Prozentpunkten stimmte.
Der Markt rechnet derzeit mit zwei weiteren Senkungen in diesem Jahr. Laut Bowman ist das unzureichend. „Wenn die aktuellen Bedingungen anhalten, müssen wir die Politik schneller und umfangreicher anpassen“, sagte sie.
Unterstützung für Bowman innerhalb der Zentralbank
Ihr Aufruf findet Unterstützung bei Steve Miran, ebenfalls von Trump zum Mitglied des Politikausschusses ernannt. Miran argumentierte früher, dass der aktuelle Zinssatz zu hoch sei und plädierte für eine Reihe kräftiger Senkungen, um wirtschaftlichen Schaden abzuwenden.
Fed-Vorsitzender Jerome Powell erklärte letzte Woche, dass „zunehmende Anzeichen von Schwäche auf dem Arbeitsmarkt“ teilweise der Anlass für die erste Zinssenkung in neun Monaten waren.
Bowman betonte, dass die Inflationseffekte der jüngsten Importzölle ihrer Meinung nach gering und von kurzer Dauer sein werden. Die Priorität sollte ihrer Meinung nach auf dem Schutz der Beschäftigung liegen.
Nicht jeder befürwortet schnelle Senkungen
Nicht alle Kollegen teilen ihre Dringlichkeit. Der Vorsitzende der Chicago Fed, Austan Goolsbee, sagte am Dienstag auf CNBC, dass die Zinsen schrittweise gesenkt werden können, aber Vorsicht geboten sei nach vier Jahren anhaltend hoher Inflation. Er schätzt die sogenannte neutrale Rate, das Niveau, bei dem die Wirtschaft weder stimuliert noch gebremst wird, auf etwa 3,1 Prozent.
Goolsbee erwartet, dass es dieses Jahr noch zwei Zinssenkungen geben wird und danach jährlich eine, abhängig von den wirtschaftlichen Entwicklungen. Er präsentierte gleichzeitig ein neues Überwachungssystem der Chicago Fed, das Daten aus elf Quellen kombiniert, um den Arbeitsmarkt in Echtzeit zu verfolgen. Das System prognostiziert, dass die Arbeitslosenquote im September stabil bei 4,3 Prozent bleibt, historisch gesehen immer noch niedrig, obwohl die Anzeichen für eine abnehmende Beschäftigungszunahme steigen.
Die unterschiedlichen Standpunkte innerhalb der Fed zeigen, wie schwierig es ist, das richtige Tempo der Zinssenkungen zu bestimmen. Bowman drängt auf schnelles und entschiedenes Eingreifen, während andere gerade verhindern wollen, dass die Zentralbank zu stark bremst.
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