Eine politische Äußerung von Trump über den US-Immobilienmarkt hat umgehend Auswirkungen auf die Wall Street. Der Präsident will Wohnungen für normale Amerikaner bezahlbarer machen. Doch allein seine Ankündigung fegte Milliarden vom Börsenwert großer Investmentfonds. Was steckt dahinter?

Investoren dürfen keine Häuser mehr kaufen

Präsident Donald Trump hat angekündigt, dass große institutionelle Investoren künftig keine Einfamilienhäuser mehr in den USA kaufen dürfen. „Menschen leben in Häusern, nicht Unternehmen“, erklärte er auf Truth Social.

Laut Trump sollen auch der Kongress und die Gesetzgebung das Verbot verankern, auch wenn noch unklar ist, wie dies rechtlich umgesetzt werden soll. Die Maßnahme soll die Immobilienpreise senken und Erstkäufern mehr Chancen bieten. Die Ankündigung hatte jedoch auch unmittelbare Auswirkungen auf die Finanzmärkte.

Analyst The Kobeissi Letter teilte auf X mit, dass Aktien von Immobilienriesen wie Blackstone, Invitation Homes und Apollo nach der Ankündigung stark fielen. Allein beim Investmentriesen Blackstone verdampften innerhalb weniger Minuten 17 Milliarden Dollar an Börsenwert.

Blackstone erreichte vorläufig ein Tief von etwa 147,50 Dollar, erholte sich jedoch teilweise auf 153,57 Dollar. Die Aktie eröffneten am Mittwoch noch bei 162,65 Dollar und verzeichnet damit weiterhin ein Minus von fast 5,6 Prozent.

Was passiert auf dem Immobilienmarkt?

In den letzten Jahren sind Investoren auf dem amerikanischen Wohnungsmarkt immer aktiver geworden. Laut Kobeissi stieg ihr Anteil an Immobilientransaktionen während der Corona-Pandemie von etwa 14 auf 27 Prozent.

Dieser Trend trägt zur Knappheit an bezahlbarem Wohnraum bei. Das Durchschnittsalter, in dem Amerikaner ihr erstes Haus kaufen, ist mittlerweile von 33 Jahren (im Jahr 2021) auf 40 Jahre gestiegen.

Trotzdem machen große institutionelle Fonds nur 2 bis 3 Prozent aller Wohnungskäufe aus. Das wirft Fragen zur Wirksamkeit von Trumps vorgeschlagenem Verbot auf, das sich speziell auf diese Akteure konzentriert.

Trump plant weitere Maßnahmen

Das vorgeschlagene Verbot von Hauskäufen durch Wall Street ist Teil einer umfassenderen Strategie von Trump, um das Wohnen erschwinglicher zu machen.

So schlug er kürzlich Hypotheken mit einer Laufzeit von 50 Jahren vor. Damit würden die monatlichen Zahlungen der Käufer sinken, Kritiker warnen jedoch, dass die gesamten Zinskosten stark steigen könnten.

Darüber hinaus erhöht Trump den Druck auf die Zentralbank, die Federal Reserve (Fed), die Zinsen zu senken. Seiner Meinung nach mache die aktuelle Politik das Darlehen zu teuer, und Zentralbanker sollten im Interesse der normalen Amerikaner handeln. Niedrigere Zinsen könnten auch zu höheren Hypothekenkrediten führen und somit Käufer anregen.

In einem Interview im Dezember erklärte der Präsident, dass der nächste Fed-Vorsitzende, der im Mai sein Amt antritt, die Zinsen sofort senken sollte. Derzeit sind die Zinsen mit 3,50 bis 3,75 Prozent relativ hoch.

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