Präsident Trump hat die Spannungen um Iran weiter verschärft. Auf Truth Social erklärte er, dass es keine Verhandlungen geben werde und forderte eine „bedingungslose Kapitulation“. Die Ölpreise stiegen daraufhin sprunghaft auf 90 Dollar pro Barrel, den höchsten Stand seit Jahren. Der Bitcoin-Kurs fiel um 5% auf etwa 68.800 Dollar.
Öl bei 90 Dollar, Nasdaq fast 2% schwächer
Die Reaktion der Märkte erfolgte nahezu umgehend nach Trumps Äußerungen. Der Preis für US-Öl näherte sich 90 Dollar pro Barrel. Futures auf den Nasdaq fielen um rund 1,8%, und auch der breitere Kryptomarkt geriet unter Druck.
Höhere Ölpreise schüren Inflationsängste und erschweren es der Federal Reserve, die Zinsen zu senken. Das trifft risikoreiche Anlagen wie Aktien und Krypto direkt.
Arbeitsmarktbericht trübt das Bild weiter
Gleichzeitig kamen schwache Wirtschaftsdaten aus den USA. Der Arbeitsmarktbericht zeigt, dass die Wirtschaft im Februar 92.000 Stellen verlor, während Ökonomen eigentlich mit einem Wachstum rechneten. Die Arbeitslosenquote stieg leicht auf 4,4%.
Laut Ökonomin Heather Long ist das Muster breiter als ein schlechter Bericht. Seit April 2025 hat die USA netto Arbeitsplätze verloren. Zwischen Mai 2025 und Februar 2026 verschwanden insgesamt rund 19.000 Jobs. Unternehmen agieren durch wirtschaftliche Unsicherheit, steigende Kosten und geopolitische Spannungen zunehmend vorsichtiger.
Federal Reserve ist in der Zwickmühle
Normalerweise würden schwache Arbeitsmarktdaten die Fed zu Zinssenkungen veranlassen. Doch die Inflation liegt noch über dem Ziel von 2%, und der steigende Ölpreis könnte diesen Druck weiter erhöhen.
Der Markt rechnet daher kaum damit. Die Wahrscheinlichkeit einer Zinssenkung im März liegt bei etwa 4%. Für April wird die Wahrscheinlichkeit auf rund 17% geschätzt. Die Kombination aus geopolitischen Spannungen, hohen Ölpreisen und einer festgefahrenen Geldpolitik sorgt vorerst für zusätzliche Volatilität auf dem Kryptomarkt.
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