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Der amerikanische Präsident Donald Trump hat zwei Dekrete unterzeichnet, um die Entwicklung von Quantencomputern zu beschleunigen und US-Systeme besser vor künftigen Quantenangriffen zu schützen.
Die Bedrohung für bestehende Kryptografie nimmt zu, und die Maßnahmen sollen die technologische Position der USA stärken. Besonders für Kryptowährungen wie Bitcoin (BTC) sind diese Nachrichten relevant.
Laut dem Weißen Haus sollen die Dekrete einen gemeinsamen Ansatz innerhalb der US-Regierung fördern. Ziel ist es, Quantencomputing schneller zu kommerzialisieren, sensible Technologie zu schützen und Missbrauch durch ausländische Gegner zu verhindern.
„Wir werden mehr denn je in die amerikanische Führungsrolle im Bereich der Quantentechnologie investieren, um der Konkurrenz voraus zu bleiben“, sagte Trump.
Die beteiligten Regierungsbehörden haben 180 Tage Zeit, um eine nationale Quantenstrategie zu entwickeln. Dabei soll mehr Wert auf die Zusammenarbeit mit Unternehmen und die praktische Anwendung von Quantencomputern gelegt werden.
Außerdem wird ein neues nationales Programm gegründet: Quantum Computer for Application Development and Discovery Science, abgekürzt QC-ADDS. Dieses Projekt soll die Entwicklung eines Quantencomputers unterstützen, der leistungsstark genug für neue wissenschaftliche Anwendungen ist.
Die Maßnahmen kommen zu einem Zeitpunkt, an dem auch China seine Investitionen in Quantentechnologie ausweitet. Das Land will unter anderem an skalierbaren Quantencomputern und einem integrierten Kommunikationsnetzwerk zwischen Erde und Weltraum arbeiten. Neben dem globalen AI-Wettlauf entsteht somit auch ein intensiver Wettbewerb um die Führung im Quantencomputing.
Das zweite Dekret fokussiert sich auf Post-Quantenkryptografie. Diese neuen Sicherheitsmethoden sollen widerstandsfähig gegenüber Angriffen leistungsstarker Quantencomputer sein.
Quantencomputer könnten in Zukunft eine Bedrohung für viele bestehende Verschlüsselungstechniken darstellen. Diese schützen derzeit unter anderem Regierungsdaten, Finanzsysteme und digitale Kommunikation.
„Das Aufkommen großskaliger Quantencomputer, insbesondere in den Händen von Gegnern, stellt eine erhebliche Bedrohung für weitverbreitete kryptografische Sicherheitssysteme dar“, heißt es im Dekret.
Das Office of Management and Budget und der National Cyber Director sind beauftragt, den Übergang zu quantensicherer Sicherheit zu beschleunigen. Dabei müssen Regierungsbehörden ermitteln, welche Systeme anfällig sind und wie schnell der Wechsel erfolgen kann.
Auch für die Kryptobranche ist das von Bedeutung. Netzwerke wie Ethereum (ETH) und Solana (SOL) arbeiten bereits an Plänen, um sich besser gegen zukünftige Quantenangriffe zu schützen.
Für Bitcoin (BTC) gestaltet sich dieser Übergang komplizierter. Da das Netzwerk stark dezentralisiert ist, erfordert eine große Sicherheitsänderung breite Übereinstimmung in der Community. Dadurch können Anpassungen langsamer und schwieriger umgesetzt werden als bei Ethereum und Solana.
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