Newsbit als Quelle wählen
Sieh unsere Artikel öfter ganz oben in Google News und Top Stories. Einmal einstellen, immer zuerst informiert.
Die thailändische Finanzaufsicht SEC hat eine Konsultation über neue Vorschriften für Kryptoderivate gestartet. Der Kernpunkt: Kryptounternehmen mit einer bestehenden Lizenz für digitale Vermögenswerte können künftig direkt eine Derivatelizenz beantragen, ohne dafür ein separates Unternehmen gründen zu müssen. Interessierte Parteien können bis zum 20. Mai Stellung nehmen.
Bisher mussten thailändische Kryptounternehmen, die Derivate anbieten wollten, eine separate juristische Person gründen. Das verursachte Kosten und verzögerte die Entwicklung neuer Produkte. Diese Anforderung entfällt unter den vorgeschlagenen Regeln.
Gleichzeitig verschärft die Aufsichtsbehörde die Anforderungen an Interessenkonflikte und weitet die Überwachung aus. Die Botschaft ist klar: Einfacherer Zugang, aber unter strengerer Kontrolle.
Digitale Vermögenswerte waren in Thailand bereits als Basiswert für Terminkontrakte zugelassen. Die neuen Regeln bauen darauf auf. Das Land möchte seinen Finanzsektor modernisieren und für ausländische Akteure attraktiver machen.
Dieses Ziel passt in einen breiteren Trend. Immer mehr Länder arbeiten an Vorschriften für Kryptoderivate, um die wachsende Marktentwicklung zu regulieren.
Der Zeitpunkt ist kein Zufall. Kryptoderivate verzeichnen weltweit schnelles Wachstum. Blockchain.com hat kürzlich unbefristete Futures direkt aus seiner Wallet eingeführt und bietet Zugang zu über 190 Märkten sowie einen Hebel von bis zu 40-facher Einsatzhöhe. Unbefristete Futures sind Verträge, mit denen Anleger auf Kursbewegungen setzen können, ohne die zugrunde liegenden Kryptos tatsächlich zu besitzen.
Große Börsen wie Kraken und Coinbase bieten bereits ähnliche Produkte außerhalb der Vereinigten Staaten an. In den USA selbst arbeitet die CFTC an Vorschriften, die solche Produkte auch dort ermöglichen sollen. Krake-Muttergesellschaft Payward plant die Übernahme der Derivateplattform Bitnomial, um bereit zu sein, sobald die Vorschriften dies erlauben.
Mit diesem Schritt reiht sich Thailand in die wachsende Zahl von Ländern ein, die Kryptoderivate aktiv regulieren, anstatt sie zu verbieten. Für die thailändische Kryptobranche sinkt die Hürde zur Innovation. Für Anleger bedeutet es ein breiteres Angebot an Instrumenten zur Absicherung von Positionen oder für den Handel mit Hebelwirkung.
Das Ergebnis der Konsultation wird bestimmen, wie schnell die Regeln eingeführt werden. Aber die Richtung ist klar: Der Markt für Kryptoderivate wächst weltweit, und immer mehr Länder wollen daran einen regulierten Anteil haben.
Die Nachfrage aus den USA nach Bitcoin sinkt nach dem Scheitern des CLARITY Act, während internationale Anleger weiter zukaufen.
Die EZB geht beim digitalen Euro den nächsten Schritt und sucht Onlinehändler für einen groß angelegten Praxistest, der 2027 beginnen soll.
Der CLARITY Act droht heute Abend im US-Senat zu scheitern, da Republikaner und Demokraten weiterhin keine Einigung erzielt haben.
Ein Finanzexperte geht davon aus, dass XRP nicht lange unter der Marke von 2 Dollar bleiben wird, und verweist auf drei Entwicklungen, die den Kurs stützen könnten.
Ein Analyst hält einen Anstieg des XRP-Kurses auf 60 Dollar für möglich, falls ein wichtiger Widerstand überwunden wird. Dafür wäre ein Kursanstieg von mehr als 4.000 Prozent nötig.
KI-Modelle prognostizieren den XRP-Kurs für den 1. Oktober. Im Schnitt rechnen sie mit 1,29 Dollar, die Unterschiede fallen jedoch auffallend groß aus.