Texas wurde am vergangenen Wochenende der erste US-Bundesstaat, der mit öffentlichen Mitteln Bitcoin (BTC) kaufen darf.
Aber die Erlaubnis, Bitcoin zu kaufen, bedeutet natürlich nicht, dass tatsächlich investiert wird. In Texas jedoch zögern sie nicht. Es wurden bereits 10 Millionen Dollar bereitgestellt, um die ersten Bitcoins für den Bundesstaat zu kaufen.
Gigantischer Schritt für Bitcoin
Sollte das passieren, wäre das ein gigantischer Schritt für Bitcoin. Dadurch würde Bitcoin noch stärker mit den Vereinigten Staaten verwoben. Je mehr diese Verflechtung zunimmt, desto größer ist die Wahrscheinlichkeit, dass Bitcoin zunehmend Unterstützung auf Regierungsebene erhält.
Zudem wirkt dies natürlich legitimierend für Investoren, die vielleicht noch über Bitcoin zweifeln. Es könnte gut sein, dass solche Aktionen Menschen dazu bringen, eine kleine Bitcoin-Allokation vorzunehmen.
In der Unternehmenswelt sehen wir bereits einen überzeugenden Trend entstehen. Das begann 2020 mit Strategy, aber mittlerweile handelt es sich um hunderte börsennotierte Unternehmen, die Bitcoin in ihrer Bilanz führen.
Wo bleiben die Kurssteigerungen
Aus dieser Perspektive ist es fast seltsam, dass der Bitcoin-Kurs keine enormen Steigerungen erlebt. Die digitale Währung wird von Unternehmen in Milliardenhöhe aufgekauft, aber der Kurs schafft es nicht wirklich zu durchbrechen.
Das hat natürlich mit einem gewissen Verkaufsdruck zu tun. Wahrscheinlich ist der Verkaufsdruck unter ’normalen Anlegern‘ derzeit relativ groß. Andernfalls hätten wir bereits einen viel höheren Bitcoin-Kurs gesehen.
Gleichzeitig spielt sich auf geopolitischer Ebene viel ab. Der Handelskrieg von Trump ist immer noch im Gange, und der Konflikt im Nahen Osten hat auch nicht geholfen.
Zudem sehen wir die wirtschaftlichen Zahlen in den Vereinigten Staaten etwas schwächen, was Sorgen über die Gesundheit der Wirtschaft aufkommen lässt.
Alles in allem schafft das nicht das ultimative Klima für Kurssteigerungen von Bitcoin.
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