Tether macht entscheidenden Schritt in Richtung Transparenz. Das Unternehmen hinter dem weltweit größten Stablecoin hat KPMG mit einer ersten umfassenden Prüfung seiner Finanzen beauftragt. PwC unterstützt parallel bei der Verbesserung der internen Systeme, berichten Quellen der Financial Times.

Bereits Anfang dieser Woche hatte Tether angekündigt, eines der sogenannten Big-Four-Wirtschaftsprüfungsunternehmen ausgewählt zu haben, ohne einen Namen zu nennen. Mit KPMG ist nun klar, wer die Prüfung durchführt. Der Schritt folgt auf langjährige Versprechen, vollständige Einblicke in die finanzielle Situation des Unternehmens zu gewähren.

Umfassende Prüfung soll Klarheit schaffen

Bisher arbeitete Tether mit regelmäßigen Überprüfungen der Reserven durch BDO Italia. Dabei wurde zu bestimmten Zeitpunkten überprüft, ob das Unternehmen über genügend Vermögenswerte verfügt, um alle ausgegebenen Tokens abzudecken.

Eine vollständige Prüfung geht über solche Momentaufnahmen hinaus. Hierbei werden auch Verbindlichkeiten, Unternehmensstrukturen und interne Prozesse überprüft. Dies soll ein umfassenderes Bild der finanziellen Gesundheit von Tether bieten.

USDT, der Stablecoin von Tether, ist an den US-Dollar gekoppelt und hat eine Marktkapitalisierung von etwa 185 Milliarden Dollar. Stablecoins spielen eine wichtige Rolle im Kryptomarkt, weshalb das Vertrauen in die Deckung entscheidend ist.

Strategischer Schritt in Richtung Wachstum und Regulierung

Die Prüfung erfolgt zu einem Zeitpunkt, an dem Tether möglicherweise neues Kapital anziehen und seine Aktivitäten in die USA ausweiten möchte. Dort wird im Rahmen des sogenannten GENIUS Act an neuer Gesetzgebung für Stablecoins gearbeitet.

Tether hatte zuvor mitgeteilt, dass es über 122 Milliarden Dollar in US-Staatsanleihen hält, mit einer Gesamtexponierung von etwa 141 Milliarden Dollar einschließlich ähnlicher Finanzinstrumente.

2025 erschienen Berichte, dass Tether bis zu 20 Milliarden Dollar aufnehmen wollte, was auf eine Bewertung von 500 Milliarden Dollar hinauslaufen würde. CEO Paolo Ardoino dementierte konkrete Deals, meinte jedoch, dass diese Bewertung angesichts des Unternehmensgewinns realistisch sei.

Vergangenheit mit Aufsichtsbehörden bleibt im Fokus

Tether sah sich in der Vergangenheit mehreren Untersuchungen gegenüber. So verhängte die US-Aufsichtsbehörde CFTC eine Geldstrafe von 41 Millionen Dollar wegen irreführender Aussagen über die Reserven.

Darüber hinaus einigte sich das Unternehmen auf einen Vergleich in Höhe von 18,5 Millionen Dollar mit dem Generalstaatsanwalt von New York. Dabei wurde Tether unter anderem verpflichtet, transparenter über die Zusammensetzung seiner Reserven zu berichten.

Prüfung kann Vertrauen in Stablecoins stärken

Mit der Wahl von KPMG und PwC scheint Tether eine neue Phase einzuläuten, in der Transparenz im Mittelpunkt steht. Das Ergebnis der Prüfung könnte wichtig für das Vertrauen in USDT und den breiteren Markt für Stablecoins sein, der zunehmend unter Aufsicht gerät.

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