Tether, das Unternehmen hinter der größten Stablecoin der Welt, plant, seine eigene Bitcoin-Miningsoftware Open-Source zu machen. Dies würde es Minern ermöglichen, den Markt zu betreten, ohne sich auf teure Dienste Dritter verlassen zu müssen.
Bitcoin-Mining bald zugänglicher
Einfach gesagt, macht diese Entscheidung von Tether es bald einfacher für neue Spieler, einzusteigen. Bitcoin-Mining wird zugänglicher, und das ist natürlich gut für die Verteidigung des Netzwerks.
„Eine Horde neuer Bitcoin-Miningunternehmen könnte dadurch die Arena betreten und konkurrieren, um das Netzwerk sicher zu halten,“ sagte Tether CEO Paolo Ardoino.
Das Projekt von Tether soll im vierten Quartal 2025 ausgerollt werden. Damit manifestiert sich das Unternehmen zunehmend als eine positive Kraft in der Bitcoin-Welt.
Und das ist bemerkenswert, denn Tether hatte bis vor kurzem noch einen sehr zweifelhaften Status oder Ruf. Es gab immer große Zweifel an den Reserven des Unternehmens, die dazu bestimmt sind, die Stablecoins zu decken.
Man zweifelte daran, ob Tether genügend Reserven hatte, um die Milliarden Dollar an USDT zu decken. Mittlerweile sind diese Zweifel größtenteils durch eine transparentere Politik beseitigt, aber ganz verschwinden werden sie nie.
Tether und Bitcoin
Bitcoin-Mining ist nicht das einzige, was Tether mit der digitalen Münze macht. Bitcoin bildet auch einen wichtigen Teil der Reserven des Unternehmens. 15% des Gewinns von Tether sind reserviert für den Kauf von Bitcoin, wodurch sie auch direkt die Kursentwicklung der Münze unterstützen.

Wenn wir den Zahlen von BitBO glauben dürfen, verfügt Tether derzeit über mehr als 100.000 Bitcoin. Das ist ein riesiger Vorrat, der bei den aktuellen Kursen über 10 Milliarden Dollar wert ist.
Damit kommt es jedoch noch nicht in die Nähe des Bitcoin-Vorrats von Strategy, die mittlerweile über fast 600.000 BTC verfügen. Das bleibt auch eine besondere Geschichte. Diese Bitcoin kaufte das Unternehmen zu einem durchschnittlichen Bitcoin-Kurs von 70.086 Dollar.
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