Der montenegrinische Justizminister Bojan Božović hat am 27. Dezember 2024 offiziell entschieden, Do Kwon, den Gründer des Terra-(LUNA)-Ökosystems, an die Vereinigten Staaten auszuliefern. Diese Entscheidung markiert das Ende eines langwierigen Rechtsverfahrens, in dem sowohl die USA als auch Südkorea um seine Auslieferung kämpften.

Verantwortlich für Milliardenverluste

Do Kwon wird für den enormen Zusammenbruch des Terra-Ökosystems im Jahr 2022 verantwortlich gemacht, bei dem mehr als 40 Milliarden Dollar auf dem Kryptomarkt verloren gingen. Die Krise begann mit dem Einsturz der algorithmischen Stablecoin TerraUSD, wodurch der Wert des nativen Tokens LUNA von über 100 Dollar auf nahezu Null fiel.

Dieser Zusammenbruch hatte verheerende Folgen: Millionen von Investoren verloren ihr Geld, und große Krypto-Unternehmen wie Three Arrows Capital (3AC) und FTX gingen in die Insolvenz. Terraform Labs, das Unternehmen hinter Terra, wurde ebenfalls insolvent erklärt und musste eine Geldstrafe von 4,47 Milliarden Dollar an die US-amerikanische Börsenaufsichtsbehörde SEC zahlen.

Flucht und Verhaftung von Do Kwon

Nach dem Zusammenbruch von Terra floh Do Kwon zunächst nach Serbien und anschließend nach Montenegro. Im März 2023 wurde er zusammen mit seinem Geschäftspartner am Flughafen von Podgorica verhaftet, als sie versuchten, nach Dubai zu fliehen. Seitdem befindet er sich in einem montenegrinischen Haftzentrum.

USA gegen Südkorea

Sowohl die Vereinigten Staaten als auch Südkorea hatten ein Auslieferungsgesuch eingereicht. Laut Minister Božović fiel die endgültige Entscheidung zugunsten der USA basierend auf verschiedenen Faktoren, darunter die Schwere der Anschuldigungen, die Reihenfolge der Anträge und die Möglichkeit einer weiteren Auslieferung.

Was kommt als Nächstes?

Details zur Übergabe, wie das genaue Datum und der Transport, sind noch nicht bekannt. Bis dahin wird Do Kwon weiterhin in einer montenegrinischen Einrichtung für Ausländer untergebracht sein, wo er seit seiner Entlassung aus dem Gefängnis im vergangenen Jahr verbleibt.

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