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Strategy, das Unternehmen mit den meisten Bitcoin (BTC) in der Bilanz, hat seine BTC-Käufe stark zurückgefahren. Laut einem neuen Bericht von CryptoQuant deutet der abrupte Einbruch auf eines hin: Das Unternehmen stellt sich auf einen langen, zähen Bärenmarkt ein.
„Die Bitcoin-Käufe von Strategy sind 2025 eingebrochen“, erklärte CryptoQuant gestern in einem neuen Bericht.
Demnach sind die monatlichen Käufe seit Ende 2024 dramatisch zurückgegangen: von einem Hoch von 134 neuen Bitcoin im November 2024 auf nur noch 9.100 Bitcoin ein Jahr später.
In den Monaten August, September und Oktober wurde sogar noch deutlich weniger Kapital eingesetzt. Im November schlug das Unternehmen dann innerhalb einer einzigen Woche wieder kräftiger zu: Am 17. November gab Strategy bekannt, in der Woche zuvor 8.178 Bitcoin im Wert von 835,6 Millionen US‑Dollar gekauft zu haben.
„Ein Puffer von 24 Monaten macht eines deutlich: Sie bereiten sich auf den Bärenmarkt vor“, folgern die Analysten von CryptoQuant. Gemeint ist damit die neue Dividendenrücklage, die diese Woche eingerichtet wurde.
Ein Bargeldbestand von 1,44 Milliarden US‑Dollar soll Dividenden- und Schuldenzahlungen für 12 Monate abdecken; perspektivisch soll dieser Zeitraum auf 24 Monate ausgeweitet werden.
CEO Phong Le betonte, das Unternehmen habe nun „mehr Flexibilität als je zuvor“, um weiterhin Bitcoin zu akkumulieren. In einem Podcast erklärte er jedoch auch, ein Verkauf von Bitcoin wäre „mathematisch gerechtfertigt“, falls der Börsenwert des Unternehmens unter den Wert ihrer Bitcoin-Bestände fallen sollte.
Die neu aufgebaute Dollar-Reserve soll jedoch genau verhindern, dass Strategy in eine solche Lage gerät. Dieser Puffer sorgt dafür, dass:
Während Strategy sich strategisch absichert, zeichnet sich ein weiteres Risiko ab. Indexanbieter MSCI will Unternehmen ausschließen, bei denen 50 Prozent oder mehr der Bilanz aus Krypto-Assets bestehen. Für Strategy könnte das den Ausschluss aus wichtigen Indizes bedeuten – Milliarden an passiven Zuflüssen stünden damit auf dem Spiel.
Chairman und Bitcoin-Maximalist Michael Saylor erklärte, das Unternehmen sei „aktiv im Gespräch“ mit MSCI über die mögliche neue Richtlinie, die im Januar in Kraft treten könnte.
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