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Strategy hat erneut stark in Bitcoin (BTC) investiert. Das Unternehmen kaufte BTC im Wert von 740 Millionen Dollar, womit das Gesamtvermögen auf 607.770 Münzen angestiegen ist. Gründer Michael Saylor bestätigte den Kauf kurz nachdem Bitcoin letzte Woche ein neues Allzeithoch von 123.200 Dollar erreichte.
Strategy gibt bekannt, dass es BTC im Wert von fast 740 Millionen Dollar gekauft hat. Damit konnte das Unternehmen insgesamt 6.220 BTC erwerben. Die Käufe fanden statt, während der Bitcoin-Kurs zwischen etwa 116.000 und 122.000 Dollar schwankte. Strategy zahlte durchschnittlich etwa 118.940 Dollar pro Münze.
Durch den Kauf beträgt das Gesamtvermögen jetzt 607.770 Bitcoin. Bei einem aktuellen Kurs von 118.200 Dollar repräsentiert dies einen Wert von 71,8 Milliarden Dollar. Der durchschnittliche Kaufpreis liegt zudem bei 71.756 Dollar. Das Unternehmen hat dadurch einen Buchgewinn von 28,2 Milliarden Dollar.

Fast jede Woche ist es wieder soweit und Strategy kauft Bitcoin. Seit dem 14. April hat das Unternehmen nicht weniger als vierzehnmal einen Kauf angekündigt. Nur in der Woche des 7. Juli wurden keine Münzen gekauft. Die Leistung von BTC spiegelt sich in der Aktie von Strategy wider. Am Donnerstag stieg diese noch auf ein neues Allzeithoch. Die Aktie erreichte einen Spitzenwert von über 457 Dollar. Inzwischen ist sie etwas zurückgegangen, auf einen Preis von etwa 430 Dollar.
Strategy ist eine Inspirationsquelle für viele andere Unternehmen. Auch Semler Scientific vertieft sich weiter in Bitcoin. Das amerikanische Gesundheitsunternehmen erwarb diesen Monat noch einmal 210 BTC für 25 Millionen Dollar. Ihr Gesamtbesitz beträgt jetzt 4.846 BTC. Derzeit ist dies gut für 572 Millionen Dollar und einen Platz in den Top 15 der größten öffentlichen Bitcoin-Halter. Damit lassen sie sogar GameStop hinter sich.
Doch gibt es eine Einschränkung. Viele dieser Unternehmen kaufen ihre BTC über Kredite oder Aktienausgaben. Das kann Probleme verursachen, wenn der Bitcoin-Kurs fällt. Es kann sein, dass ihre Schuldenlast zu schwer wird oder dass Aktionäre unruhig werden bei einem starken Kurssturz. Im schlimmsten Fall müssen Unternehmen möglicherweise ihre Münzen verkaufen, um die Schulden zu begleichen.
Strategy scheint jedoch gut dazustehen, da sie schon früh begonnen haben, eine BTC-Reserve aufzubauen. Ihr durchschnittlicher Kaufpreis liegt dadurch erheblich niedriger. Für Unternehmen, die später einsteigen, könnte dies möglicherweise ganz anders aussehen.
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