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Der Bitcoin (BTC) Kurs ist in den letzten drei Monaten um mehr als 30 Prozent gestiegen. Laut Matt Hougan von Bitwise ist dies vor allem auf das börsennotierten Unternehmen Strategy zurückzuführen.
Der größte institutionelle Inhaber von Bitcoin hat für Milliarden Dollar nachgekauft, und Hougan glaubt, dass die Rallye noch „eine Weile“ anhalten könnte.
„Es gab mehrere Treiber für die jüngste Rallye, darunter starke Käufe durch ETFs (3,8 Milliarden Dollar seit dem 1. März) und erneute Käufe durch Langzeit-Investoren.
Aber Strategy war der entscheidende Faktor, mit einem Zukauf von 7,2 Milliarden Dollar in Bitcoin in den letzten acht Wochen“, schrieb der Chief Investment Officer des Krypto-Vermögensverwalters Bitwise am Dienstag.
Strategy war Ende 2020 das erste börsennotierte Unternehmen, das Bitcoin in seine Bilanz aufnahm, und hat seitdem seinen Rang als größter Halter unangefochten behauptet. Das Unternehmen von Michael Saylor hält mittlerweile 818.334 Bitcoins mit einem aktuellen Wert von rund 63 Milliarden Dollar.
Die jüngste Kaufwelle dreht sich größtenteils um ein einziges Instrument: STRC. Dabei handelt es sich um eine Aktie ohne Ablaufdatum, die gleichzeitig wie eine Anleihe einen festen Zins auszahlt. Bei der Einführung im Juli 2025, von Saylor selbst als „iPhone-Moment von Strategy“ bezeichnet, lag der Zinssatz noch bei rund 9 Prozent.
Inzwischen wurde dieser auf 11,5 Prozent erhöht, was die Kapitalzuflüsse erheblich gesteigert hat. Investoren drängen sich, um einzusteigen, da es kaum Alternativen mit vergleichbarer Rendite gibt.
„Junk Bonds bringen weniger als 7 Prozent ein, und Investoren flüchten aus dem Bereich der privaten Kredite. Eine Rendite von 11,5 Prozent, abgesichert durch einen Bitcoin-Puffer von mehr als 40 Milliarden Dollar, sieht besonders attraktiv aus“, so Hougan.
Je größer der Bestand an STRC-Aktien wird, desto größer werden die Dividendenverpflichtungen. Dennoch macht sich Hougan darüber kaum Sorgen.
„Beim aktuellen Bitcoin-Kurs könnte Strategy die bestehenden Dividenden hypothetisch 42 Jahre lang weiterzahlen“, rechnete er vor. „Aber wenn Bitcoin um 20 Prozent pro Jahr steigt, kann Strategy die Dividenden für immer ausschütten.“
Die Vorstellung ist simpel: Strategy zahlt seine Dividenden nicht aus dem Bitcoin-Bestand, sondern aus neu aufgenommenem Kapital. Steigt Bitcoin, steigen die MSTR-Aktien oft noch stärker und das Unternehmen kann durch Aktienemissionen günstig frisches Geld einnehmen.
Falls der Bitcoin Kurs dennoch sinkt und die Kapitalzuflüsse vorübergehend versiegen, verfügt Strategy über eine Dollarreserve von 2,25 Milliarden als Rücklage.
Dank STRC ist Strategy nicht mehr auf einen steigenden Bitcoin Kurs zur Finanzierung neuer Käufe angewiesen. In einem Bärenmarkt wird das Instrument sogar attraktiver.
Strategy hat in diesem Jahr über STRC bereits mehr als 77.000 Bitcoins erworben, was einem aktuellen Wert von fast 6 Milliarden Dollar entspricht. Ein gewaltiger Unterschied zu den rund 8.000 Bitcoins, die während des letzten Bärenmarktes im Jahr 2022 gekauft wurden.
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